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Silvesterfeiern Friedliches Feuerwerk

 ·  Nicht nur auf Deutschlands größter Partymeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule wurde ausgelassen gefeiert. Die Silvesternacht blieb überwiegend friedlich.

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Rund eine Million Menschen haben in Berlin mit einem Feuerwerk am Brandenburger Tor das Jahr 2007 begrüßt. Bei milden Temperaturen wurde um Mitternacht ein minutenlanges Feuerwerk gezündet. Nach Angaben von Veranstaltern und Polizei gab es bei der Party keine größeren Zwischenfälle. Ein S-Bahn-Unfall in Marzahn-Hellersdorf forderte allerdings einen Toten und zwei Schwerverletzte.

Am Brandenburger Tor „malten“ Pyrotechniker 20 Feuerwerksbilder in den Berliner Nachthimmel. Die Besucher bei der mittlerweile zwölften Freiluft-Silvesterparty am Wahrzeichen der Stadt lagen sich in den Armen, entzündeten Wunderkerzen und stießen mit Sekt auf das neue Jahr an. Wegen des großen Andrangs waren etwa zwei Stunden zuvor die Eingänge am Brandenburger Tor zeitweise geschlossen worden. Größere Zwischenfälle blieben aus.

Die Berliner Polizei zeigte sich mit dem Verlauf der großen Feier auf der etwa zwei Kilometer langen Partymeile zufrieden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zählte nach Angaben der Feuerwehr auf der Festmeile 305 Hilfseinsätze. 72 Personen wurden in Krankenhäuser gebracht. Vermutlich durch eine Silvesterrakete entstand ein Feuer in einem Seitenflügel des Wohnhauses von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Kurfürstendamm in Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Flammen zerstörten rund 20 Quadratmeter Dachfläche. Verletzt wurde nach Feuerwehrangaben niemand.

Tod beim Bau einer Rohrbombe

Bei der Explosion einer selbst gebastelten Feuerwerksbombe bei Traunstein in Oberbayern ist an Silvester ein 23 Jahre alter Mann ums lben gekommen. Ein 20jähriger erlitt schwere Verletzungen an Händen und Füßen, wie die Polizei mitteilte. Nach den Ermittlungen waren die beiden jungen Männer am Sonntag, gegen 16.30 Uhr, in Wonneberg im Begriff, die Rohrbombe im Freien zu verschließen. Der Sprengkörper explodierte dabei plötzlich.

Der 23jährige wurde mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen, wo er gegen 21.15 Uhr starb. Die Druckwelle der Explosion war nach Angaben der Polizei so stark, dass sogar die Fensterscheiben eines unmittelbar daneben stehenden Gebäudes zersplitterten. Die Polizei vermutet, dass die beiden Männer Schwarzpulver aus Silvesterraketen entnahmen und in das Rohr füllten. Beim Verschließen dürfte die Reibungswärme das Gemisch zur Entzündung beziehungsweise Explosion gebracht haben, wie die Ermittler erklärten.

Hunderte Autos in Frankreich angezündet

In Frankreich sind in der Neujahrsnacht 313 Autos angezündet worden. Gut ein Jahr nach den schweren Vorstadtkrawallen in Frankreich waren 25.000 Polizisten im Einsatz, um Ausschreitungen zu verhindern. Insgesamt wurden 258 Menschen festgenommen. Drei Polizisten wurden leicht verletzt. Anders als vor einem Jahr habe es aber „keine Konfrontationen zwischen Jugendlichen und Ordnungskräften“ gegeben, erklärte die Polizei. Auch Brandanschläge auf Gebäude oder öffentliche Verkehrsmittel seien nicht registriert worden.

In Paris hatten in der Nacht auf der Prachtstraße Champs-Elysées 400.000 Menschen friedlich den Jahreswechsel
gefeiert. Brandstiftungen an Autos an Silvester und Neujahr gibt es in Frankreich seit den Neunziger Jahren. Beim Jahreswechsel 2005/2006 - also direkt nach den Vorstadt-Krawallen - waren 425 Autos in Brand gesetzt worden, vor zwei Jahren waren es 333 gewesen.




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