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Schloß Windsor Das Zuhause der Royals

08.04.2005 ·  Seit mehr als 900 Jahren ist Schloß Windsor der Sitz der englischen Königsfamilie. In der St. George's Kapelle der Burganlage empfangen Charles und Camilla nach der Trauung den kirchlichen Segen.

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Schloß Windsor westlich von London ist die größte bewohnte Burganlage der Welt. Schon seit mehr als 900 Jahren ist sie einer der englischen Königssitze. Der Buckingham-Palast ist dagegen ein geschichtsloser Neubau.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehören ein Puppenhaus mit funktionstüchtigen Wasserklosetts und die Kugel, die Admiral Nelson umbrachte. In der St. George's Chapel, wo Charles und Camilla im Anschluß an ihre Trauung den Segen der Kirche empfangen, liegt begraben, was in der Monarchie Rang und Namen hatte: von König Heinrich VIII. bis zu Queen Mum.

„Annus horribilis“

1999 heiratete Charles' jüngster Bruder Edward in der Kapelle die PR-Managerin Sophie Rhys-Jones. Doch mit Schloß Windsor verbinden sich für die Royals auch unangenehme Erinnerungen. 1992 gingen Teile des Schlosses in Flammen auf, nachdem ein Strahler einen Vorhang in Brand gesetzt hatte.

Die Queen sprach damals von ihrem „annus horribilis“, ihrem Schreckensjahr. 2003 gelang es einem als Osama bin Laden verkleideten Kabarettisten, alle Sicherheitskontrollen auf Schloß Windsor zu umgehen und während der Geburtstagsfeier von Prinz William vor den versammelten Royals die Bühne zu stürmen.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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