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Schloß Cecilienhof Vorfahren importierten englische Gartenbaukunst

03.11.2004 ·  Mittagessen im Schloß Cecilienhof: Zum zweiten Mal kam die Queen nach Potsdam und lobte die Entwicklung in den neuen Bundesländern.

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Bei ihrem Besuch in Potsdam hat Königin Elizabeth II. die Entwicklung in den neuen Bundesländern gelobt. „Mehrparteiendemokratie und Rechtsstaatlichkeit sind wieder fest verankert, ebenso die freie Marktwirtschaft“, sagte die Queen am Mittwoch einen vorab verbreiteten Manuskript zufolge in ihrer Tischrede im Potsdamer Schloß Cecilienhof.

Nach einem festlichen Mittagsessen auf Einladung von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck wollte die Monarchin am Nachmittag das Krongut Bornstedt besuchen. Dort war ein Treffen mit Mitarbeitern von Rolls-Royce geplant.

„Britische Firmen haben investiert“

Die Monarchin erklärte, Großbritannien spiele nach wie vor eine wichtige Rolle bei der Förderung des Wohlstandes in Brandenburg. Sie verwies auf das Engagement des Rolls-Royce-Konzerns, der in Dahlewitz bei Berlin Flugzeugtriebwerke produziert.

„Andere große britische Firmen haben hier ebenfalls investiert, angelockt vom Können der Brandenburger und ihrer Bereitschaft, sich neuen Technologien zu öffnen.“ Die Queen verwies auch auf die Beziehungen ihrer Vorfahren nach Potsdam, wo ihre Urgroßtante und deren Mann vor hundert Jahren das Krongut Bornstedt zu einem Musterbeispiel englischer Gartenbaukunst entwickelt hätten.

Zweiter Besuch in Potsdam

Die Königin hatte 1992 schon einmal Potsdam besucht. Die damalige Visite war ihre erste persönliche Begegnung mit den neuen Bundesländern. „Damals brachte ich meine Bewunderung für die Entschlossenheit der Menschen zum Ausdruck, die einen schwierigen Umbruch vor sich hatten“, erinnerte die Monarchin. Platzeck unterstrich, die Brandenburger hätten ihre Erfolge auch dem Einsatz britischer Investoren zu verdanken. Den engen politischen Kontakten seien viele wirtschaftliche gefolgt.

Elizabeth besuchte in Schloß Cecilienhof auch die Gedenkstätte Potsdamer Abkommen, wo die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs Großbritannien, Sowjetunion und die Vereinigten Staaten vom 17. Juli bis 2. August 1945 über die Zukunft Deutschlands nach dem Krieg verhandelten.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP
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