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Schlaf Das Gehirn arbeitet nachts nach

03.02.2003 ·  Während wir schlafen und uns von den Mühen des Tages erholen, arbeitet unser Gehirn nach, was es den Tag über aufgenommen hat.

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Während wir schlafen und uns von den Mühen des Tages erholen, arbeitet unser Gehirn nach, was es den Tag über aufgenommen hat. Das bestätigten der Hirnforscher György Buzsaki und sein Team an der Rutgers University.

Die Forscher folgten den Gedankengängen anhand von elektrischer Aktivität in den Gehirnen von schlafenden Mäusen und Ratten. Dabei konzentrierten sie sich auf den somatosensorischen Neocortex - einen Bereich des Gehirns, der Sinneseindrücke verarbeitet - und den Hippocampus - einer der Hauptbereiche für Lernen und Erinnern.

Gekoppelte Aktivität

Die Aktivität dieser beiden Bereiche hängen nach den neuen Erkenntnissen zusammen. Wenn der Neocortex für die Nacht typische plötzliche Zunahmen an elektrischer Energie zeigt, folgen etwa zehn Millisekunden später im Hippocampus ultraschnelle Rhythmen, wie kleine Wellen.

Die Theorie dazu lautet: Der Neocortex sendet Informationen, die er den Tag über aufgenommen hat, an den Hippocampus. Dieser ergänzt und verfestigt die Information und schickt sie an den Neocortex zurück, der sie wiederum als Erinnerung speichert. Für Mäuse und Ratten folgt daraus, dass Schlaf offensichtlich entscheidend dafür ist, dass Erinnerungen an Erlebnisse des Tages auch dauerhaft "installiert" werden. Und was für Mäuse gilt, gilt in den meisten Fällen für den Menschen auch.

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