03.02.2006 · Das schwerste Schiffsunglück zu Friedenszeiten war der Untergang der „Estonia“ 1994.
Eine ägyptische Fähre mit mehr als 1300 Menschen an Bord sinkt in der Nacht zum 3. Februar 2006 im Roten Meer.
9. Juli 2003, BANGLADESCH: Bis zu 400 Menschen ertrinken, weil die Fähre „Nasreen“ bei starker Strömung im Fluss Meghna sinkt. Das Unglück ereignet sich rund 170 Kilomter südöstlich von Dhaka.
26. September 2002 , SENEGAL: Die Fähre „Joola“ kentert mit fast 2000 Menschen an Bord vor der Küste Gambias. 1863 Menschen sterben, 64 werden gerettet. Die „Joola“ war für höchstens 550 Passagiere ausgelegt.
3. Mai 2002, BANGLADESCH: Die Fähre „Salahuddin-2“ sinkt mit rund 500 Menschen an Bord im Fluß Meghna, südlich von Dhaka. Mindestens 450 Menschen ertrinken.
19. Oktober 2001, INDONESIEN: 353 Menschen sterben beim Untergang eines mit Flüchtlingen überfüllten Bootes auf dem Weg von Sumatra nach Australien.
29. Juni 2000, INDONESIEN: Vor der Küste von Sulawesi sinkt die Fähre „Cahaya Bahari“ mit 561 Flüchtlingen und weiteren Passagieren. Rund 550 Menschen sterben.
Mai 1996, TANSANIA: 869 Menschen ertrinken, als eine Fähre auf dem Viktoriasee sinkt. Das 20 Jahre alte Schiff hätte am Tag nach dem Unglück wegen akuter Mängel mehrere Monate zur Reparatur in ein Trockendock kommen sollen.
28. September 1994, ESTLAND/FINNLAND: 852 Menschen ertrinken beim Untergang der Fähre „Estonia“ vor der finnischen Küste. Das Schiff befand sich mit 989 Menschen an Bord auf dem Weg von Tallinn nach Stockholm. Es ist die schlimmste Schiffskatastrophe in Europa zu Friedenszeiten.
20. August 1994, BANGLADESCH: Mehr als 300 Menschen sterben beim Untergang einer überladenen Fähre im Fluß Meghna.
29. April 1994, KENIA: Kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen Mtongwe, nahe Mombasa, kentert eine Fähre. 272 Menschen sterben.
10. 0ktober 1993, SÜDKOREA: Eine mit 362 Passagieren überladene Fähre kentert vor der Küste von Puan. 292 Menschen sterben.
2. Juli 1993, PHILIPPINEN: 279 Pilger ertrinken, weil eine schwimmende Pagode während eines religiösen Fests auf dem Fluß Bocaue zusammenstürzt. Das Unglück ereignet sich rund 20 Kilometer nördlich von Manila.
17. Februar 1993, HAITI: Die Passagierfähre „Neptun“ sinkt mit bis zu 2000 Menschen an Bord vor Petit Goave, westlich von Port-au-Prince. Mehrere hundert Menschen sterben.
15. Dezember 1991, ÄGYPTEN: 464 Menschen sterben, weil das Schiff „Salem Express“ nahe des Hafens Safaga im Roten Meer auf ein Korallenriff läuft.
20. Dezember 1987, PHILIPPINEN: Bei dem bis dahin schwersten Schiffsunglück zu Friedenszeiten sinkt die Fähre „Dona Paz“ nach dem Zusammenstoß mit einem Tanker. 4375 Passagiere sterben, von den 13 Besatzungsmitgliedern des Tankers kommen elf ums Leben.