Home
http://www.faz.net/-gum-6wkel
Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Scheidungskinder Das sind Wunden, die hat man

 ·  Wiederholen Scheidungskinder als Erwachsene die Fehler ihrer Eltern? Wissenschaftler sprechen sogar davon, das Scheidungsrisiko sei vererbbar. Betroffene suchen Wege zwischen Beziehungsphobie und Nähe.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (10)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Taira Kiyomori

Wenn man das hier schon wieder liest!

Liebe Damen und Herren, wenn man dieses christlich-erzkonservative Geschreibsel hier schon wieder liest. "Die Ehe als menschliche Institution"... als wäre dieser durch die Kirche und den Staat über Jahrhunderte aufgezwungene Lebensbund eine natürliche Disposition. Das ist sie nicht. Die Ehe, wie sie in unseren Gefilden praktiziert wird, ist schon aufgrund der stetig gestiegenen Lebenserwartung und der neuen Lebenskonzepte nicht mehr tragbar. Und ich sehe da auch nichts Schlechtes drin.
Sich nicht ewig binden zu wollen heißt doch nicht, dass man in der Zeit, in der man sich bindet, nicht eine gleichberechtigte und harmonische Partnerschaft führen kann. Diese altbackene Vorstellung ewiger Liebe und Treue hat der Realität noch nie standgehalten und wird es auch nie, zumindest nicht ohne gesellschaftlichen Zwang.
Solange beide Partner ihren gemeinsam aufgenommenen Verpflichtungen (Kinder, Kredite usw.) auch weiterhin nachkommen, ist jedes Festhalten an kaputten Beziehungen unhaltbar.

Empfehlen
Noa Collon
Noa Collon (bibikaa) - 14.01.2012 07:54 Uhr

Titel eingeben

Scheidung oder Ehe sagt ja noch immer nichts über die Qualität der Beziehung aus. Meine lieben Eltern haben 35 Jahre lang eine, mit Verlaub, beschissene Ehe geführt aus deren Haushalt ich mit 17
geflohen bin und mir bis zu diesem Zeitpunkt jeden Tag wünschte sie ließen sich endlich scheiden. Ich befürchte meine persönlichen Schäden wären grundlegend begrenzter gewesen, wäre ich ein Scheidungskind :).

Empfehlen
Closed via SSO

@petra meyer

richtig! Man sollte ihr eine verständnisvolle Pflegerin zuweisen, auf gar keinen Fall einen Pfleger..............

Empfehlen
Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 13.01.2012 20:07 Uhr

Männer sind wenig wert

das war mir klar als ich den Werbespot sah von Mobilfunkanbieter BASE, wo eine alleinerziehende Mutter sich mit ihrer Tochter freut, dass man den nicht vorhandenen Vater/Partner durch die tolle Flatrate mal anrufen kann.

Überall wo ich hingucke: alleinerziehende Mütter. Waren die Kerle so sche*sse?

Empfehlen
Karl Bindl

Immer sind die Männer böse,

es gibt keine Frauen, die fremd gehen oder betrügen oder die Scheidung wollen und den Vätern die Kinder nur wohl dosiert überlassen. So ist das nun einmal.

Empfehlen
K. Peter Luecke

"Wissenschaftler sprechen sogar davon, das Scheidungsrisiko sei vererbbar"

Nicht nur das. Ich habe schon mehrfach erlebt, dass Kinder - trotz eingestandenen besseren Wissens und eigentlicher Kritik dieses Verhaltens und Kenntnis der Folgen - Unarten und Marotten ihrer Eltern nachgeahmt haben.

Empfehlen
Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 13.01.2012 15:10 Uhr

Nun ja...

Wenn meine Frau wie im Beitrag mir sagen würde "Irgendwann wirst du mich sitzenlassen, und dann bin ich darauf [auf den Beruf] angewiesen", dann wäre das jedenfalls für mich ein Grund, den Beziehungsstatus mal nachhaltig zu überdenken. Insoweit kann ich mir schon vorstellen, dass der Vertrauensverlust das Risiko einer Trennung erhöht.

Empfehlen
Michael Scheffler

Tja, die 68er haben die Gesellschaft verändert

Aber sie haben keine menschlichen Alternativen entgegengesetzt. Es ist für Kinder eben nicht wünschenswert, alleine bei Papi oder Mutti zu leben oder gar noch andere Lebensformen zu präferieren. Da kann man jede Untersuchung beiziehen. Aber da wegen der allgemeinen Glückssuche (aka Selbstverwirklichung) eine Beziehung heute schneller auseinander ist, als man schauen kann, ergeben sich die oben angesprochenen gesellschaftlichen Phänomene. Die narzisstisch veranlagten Eltern sind ja nischt mal gewillt, den Bund der Ehe zu schließen, um sich möglichst schnell trennen zu können...

Empfehlen
Björn Opitz
Björn Opitz (hrbjoern) - 13.01.2012 14:29 Uhr

Wenn man den Artikel so liest ...

... könnte man meinen, dass nur die Eltern von Mädchen bzw. Frauen sich scheiden lassen.

Empfehlen
Andrea Anders

Ein seltsamer Bias treibt diese Nicht-Information.

Autorin, Wissenschaflterin, Allein erziehende Mutter, Scheidungstochter - Weibliches Schicksale, Frauen und sogar Mädchen dominieren diesen Artikel sehr weitgehend. Väter kommen hingegen nicht nur kaum vor, wenn sie dann benannt werden halten sie her als beziehungsunfähig, abwesend, nicht Kontakt haltend und insbersondere als Schuldige an den Selbstvorwürfen der exemplarisch benannten Frauen.

Ob der Öffentlichkeit da wohl am ehesten etwas über die Psychologie der Autorin mitgeteilt wird?

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1971, freie Autorin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Jüngste Beiträge