Home
http://www.faz.net/-gum-15vdb
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Montag, 13. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Riesige Wellen Zwei Tote auf Kreuzfahrtschiff

04.03.2010 ·  Acht Meter hohe Wellen haben ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer getroffen und zwei Passagiere getötet. Es handelt sich um einen Deutschen und einen Italiener. Sechs weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.

Artikel Bilder (1) Video Lesermeinungen (2)

Acht Meter hohe Wellen haben am Mittwoch ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer getroffen und zwei Passagiere getötet. Es handelt sich um einen Deutschen und einen Italiener, wie die griechische Küstenwache mitteilte. Sechs weitere Personen erlitten leichte Verletzungen, als Wellen Scheiben auf der „Louis Majesty“ zerschmetterten. Bei dem Deutschen handelt es sich um 69 Jahre alten Mann aus Nordrhein-Westfalen, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes.

Das unter zyprischer Flagge fahrende, 207 Meter lange Schiff traf am späten Abend in Barcelona ein, wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtete. Dort warteten vier Krankenwagen, um die beiden Leichen und die Verletzten in eine Klinik zu bringen. Nach spanischen Medienberichten handelt es bei einer Verletzten um eine 62 Jahre alte Frau, deren beiden Beine gebrochen waren.

Drei „abnormal hohe“ Wellen

Der genaue Ort des Zwischenfalls war unklar. Laut griechischer Küstenwache ereignete sich das Unglück in der Nähe von Marseille. Die französische Zeitung „Le Figaro“ berichtete dagegen, der Vorfall habe sich vor der spanischen Küste rund 130 Kilometer nordöstlich von Barcelona ereignet.

Die unter zyprischer Flagge fahrende „Louis Majesty“ war unterwegs von Barcelona nach Genua. An Bord befanden sich 1350 Passagiere und 580 Besatzungsmitglieder.

Ein Sprecher der Reederei Louis Cruise Line sagte, das Schiff sei von drei „abnormal hohen“ Wellen mit einer Höhe von bis zu acht Metern getroffen worden. Das Schiff sei jetzt auf dem Weg zurück nach Barcelona.
Ein Sprecher der französischen Meeresbehörde in Toulon erklärte, es habe nicht den geringsten Hinweis auf Probleme bei der Louis Majesty gegeben. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls habe in dem Gebiet ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten über 100 Stundenkilometer gewütet.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen