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Psychologische Kriegsführung "Operation Playmate"

 ·  Mitten in der "Operation Iraqi Freedom" bekommen die amerikanischen Soldaten moralische Unterstützung von einem Männermagazin: "Operation Playmate". Es ist nicht der erste Einsatz der „bunnys“ in einem Krieg.

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Das Männermagazin „Playboy“ bemüht sich um die Moral der Truppen in Irak. Auf Anregung des Gründers Hugh Hefner startet die Zeitschrift nach eigenen Angaben die „Operation Playmate“, bei der die Soldaten per E-Mail Kontakt zu den prominenten Aktmodellen aufnehmen können.

Nacktfotos gibt es aber nicht. „Die Jungs können ihren Lieblings-Playmates eine E-Mail schicken, und die schicken ihnen Fotos zu, auf denen sie aber T-Shirts oder Sweat-Shirts tragen“, erklärt Firmensprecher Bill Farley.

Rücksicht auf die arabischen Verbündeten

„Wir wollen keine Nacktfotos schicken, die befremdlich für unsere arabischen Verbündeten im Nahen Osten sein könnten“, fügt er erklärend hinzu. Die Soldaten in der Golfregion sollten lediglich auf andere Gedanken gebracht werden.

Es ist nicht der erste Einsatz der „bunnys“ in einem Krieg. Bereits im November 2001 spornte das Magazin die amerikanischen Soldaten in Afghanistan auf seine Weise beim Kampf gegen den Terrorismus an.

Wichtiger "Anstoß für unsere Soldaten"

Beim Golfkrieg 1991 lobte der amerikanischen General Norman Schwarzkopf die erste „Operation Playmate“ als „wichtigen moralischen Anstoß für unsere Soldaten“. 1966, während des Vietnam-Krieges, entsandte „Playboy“ sogar das Playmate des Jahres, Jo Collins, in die Kampfzone.

Was „Playboy"-Chef Hefner vom Irak-Krieg hält, kann sein Sprecher nicht sagen. „Aber wenn es um die Soldaten geht, sollten wir sie seiner Meinung nach hundertprozentig unterstützen“

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