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Pfingsten Musikfans trotzen Regen und Kälte

 ·  Freie Tage im Regen sind meist ärgerlich. Besonders, wenn wie an Pfingsten Open-Air-Konzerte locken.

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Pfingsten ist ein beliebtes Datum für Open-Air-Konzerte. Die Luft verspricht am Ende des Frühlings lau zu werden, die Sonne könnte scheinen. Diese Rechnung geht nicht immer auf - zum Beispiel in diesem Jahr. Doch viele Musikfans schrecken auch Regen und Temperaturen bis zum Gefrierpunkt nicht ab.

Mit Regenjacken, Müllsäcken, wärmenden und betäubenden Getränken wappneten sich viele der rund 125.000 Besucher von Deutschlands größtem Doppel-Open-Air „Rock am Ring“ und „Rock im Park“. Etwa 55.000 zahlende Besucher und 20.000 „Zaungäste“ kamen nach Polizeiangaben bis Pfingstsonntag zum Festival an der Rennstrecke Nürburgring. In Nürnberg hielten die Musiker rund 50.000 Fans bei Laune. Insgesamt spielten auf dem dreitägigen Doppelfestival fast 500 Musiker im Wechsel an beiden Orten auf insgesamt acht Bühnen.

Samba bei Nieselregen

Nicht minder verregnet war der „Karneval der Kulturen“ am Sonntag in Berlin-Kreuzberg. 600.000 Menschen verfolgten die Musik von Hip-Hop bis Samba und sahen den 4.000 Sängern, Tänzern und Musikern aus 70 Nationen zu. Insgesamt tanzten und rollten 103 Formationen über eine Strecke von dreieinhalb Kilometern.

Die Raver besuchten trotz Regens die kleinen Schwestern der Loveparade in Berlin. Der Münchner „Union Move“ und der Hamburger „G-Move“ lockten 20.000 beziehungsweise 250.000 Besucher an. Viel weniger, als die Veranstalter gehofft hatten. In München kamen statt eingeplanten 120.000 Besuchern eben nur rund 20.000 Techno-Jünger.

Außer Rave und Rock

Zum „Wave-Gotik-Treffen“ in Leipzig strömten rund 17.000 Anhänger düsterer Musik. Das Festival der schwarz gewandeten Grufties aus rund 50 Ländern ist nach Veranstalterangaben das weltweit größte seiner Art. Nach mehreren Pannen in den Vorjahren fanden diesmal an den vier Festivaltagen alle Konzerte der 167 Bands und Künstler wie geplant statt.

Bei einer Parade etwas anderer Art präsentierten sich am Pfingstwochenende PS-starke Trucks. 100.000 Besucher kamen an die Raststätte Geiselwind an der Autobahn 3 Nürnberg-Würzburg und hörten Stars der Country-Szene wie Gunter Gabriel und Truck Stop zu.

Quelle: @cop, mit Material von dpa
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