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Sonntag, 19. Februar 2012
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Panne im Ärmelkanal-Tunnel Wieder steckt ein Eurostar-Zug fest

07.01.2010 ·  Im Tunnel unter dem Ärmelkanal ist abermals ein Eurostar-Zug steckengeblieben. Der Zug von Brüssel nach London mit 260 Passagieren an Bord saß zwei Stunden im Tunnel fest, bevor er von einer Lok ins Freie geschleppt wurde. Der Verkehr blieb zunächst unterbrochen.

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Nach heftigem Schneefall in Großbritannien und Frankreich ist abermals ein Eurostar-Zug im Tunnel unter dem Ärmelkanal liegengeblieben. Der Zug von Brüssel nach London blieb am Donnerstag mehr als zwei Stunden in dem Tunnel stecken und musste von einer anderen Lok ins Freie geschleppt werden, teilte Eurostar in Brüssel mit. Trotz der gelungenen Bergung des Zuges mit 260 Passagieren an Bord blieb der Verkehr zunächst unterbrochen.

Der liegengebliebene Zug habe den Tunnel auf der britischen Seite verlassen, bestätigte Eurostar-Sprecher Bram Smets in Brüssel. Die Passagiere würden nun mit einem anderen Eurostar-Zug nach London weiterreisen. „Alle Fahrgäste sind in Sicherheit.“ Allerdings habe Eurostar den Verkehr noch unterbrochen. „Wir erlauben derzeit keinem Zug, in den Tunnel einzufahren. Sie warten. Wir wollen nicht, dass noch weitere Züge im Tunnel steckenbleiben, bis wir wissen, was passiert ist.“

Ursache unklar

Nach heftigem Schneefall waren in der Nacht zum 19. Dezember fünf Züge im Eurotunnel steckengeblieben; rund 2000 Passagiere mussten stundenlang in dem Tunnel ausharren und dann teilweise in andere Züge umsteigen. Der Eurostar-Verkehr wurde darauf kurz vor Weihnachten drei Tage lang unterbrochen. Grund für die Panne war Pulverschnee, der in die seitlichen Lüftungsschlitze der Eurostar-Loks eingedrungen war. Er war nach der Einfahrt im den wärmeren Tunnel geschmolzen und hatte Kurzschlüsse verursacht.

Eurostar-Sprecher Smets versicherte, dass dieses Problem inzwischen gelöst sei. „Wir wissen nicht, was die Ursache heute war. Eurostar werde diese „so schnell wie möglich“ herausfinden. Alle für Donnerstag geplanten Verbindungen würden aber „zumindest schwere Verzögerungen haben“, sagte er. Mehr Angaben könne Eurostar im Laufe des Nachmittags machen. Eurostar hatte schon am Mittwoch mehrere Züge wegen starken Schneefalls streichen müssen.

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