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Paläontologie Dinosaurierfund in Patagonien

16.02.2001 ·  Dinosaurier waren die größten, schwersten, blutrünstigsten aller Tiere - bis sie ausstarben und nichts weiter übrig ließen als ein paar Knochen.

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Sie hinterließen nicht viel mehr als ein paar Knochen. Aus diesen Fundstücken rekonstruierten Paläontologen die Skelette beeindruckender Wesen. Die Dinosaurier waren die größten und schwersten aller Tiere.

In Argentinien scheinen die überdimensionalen Tiere besonders groß geworden zu sein. Vor einem Jahr fanden Forscher dort Überreste des längsten bisher bekannten Dinosauriers. Der pflanzenfressende Gigant hatte war vermutlich 48 bis 59 Meter lang. Im Jahr zuvor waren in Patagonien Knochen des möglicherweise größten Fleisch fressenden Dinosauriers der Welt entdeckt worden. Jetzt wieder ein bedeutender Fund: Wissenschaftler fanden einen etwa 150 Millionen Jahre alten Dinosaurier-Friedhof mit zahlreichen versteinerten Knochen sowie Überresten anderer Tierarten der gleichen Epoche. Von einem Dinosaurier sei fast das vollständige Skelett erhalten, hieß es in der Zeitung „La Nacion“ am Mittwoch unter Berufung auf Experten.

Tierfriedhof in Patagonien

Außer den Dinosauriern fanden die Forscher an der neuen Fundstätte in der Provinz Chubut in Patagonien auch Versteinerungen von Schildkröten, Flugechsen und sogar eines Säugetiers, sagte der argentinische Wissenschaftler Gerardo Cladera. Der Fund sei besonders spannend, weil bisher aus der Zeit vor 150 Millionen Jahren, dem mittleren Jura, überhaupt erst drei Funde von Dinosaurierresten bekannt seien. Die neuen Funde ermöglichten es, die Tierwelt der bisher weitgehend im Dunkeln liegenden Epoche genauer zu erforschen.

Teure Bergung

Patagonischen Forschern mangelt es also nicht an Gelegenheit, wohl aber am nötigen Geld. Gerade in den vergangenen sechs Monaten sei viel gefunden worden, sagte Cladera. Doch das Geld für die teure Bergung stehe nicht zur Verfügung. „Wir versuchen, Mittel zu bekommen, kümmern uns um Subventionen und rechnen auch mit Spenden, um unsere Arbeit fortsetzen zu können“, sagte er. Dazu kämen teilweise schwere Bergungsbedingungen und die geringe Planbarkeit der Funde. „Sie kommen immer ganz unvermutet und dieser Fundort liegt ausgerechnet in einer ziemlich unzugänglichen Schlucht“, berichtete Cladera.

Quelle: @cop, mit Material von dpa
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