Bei der am Dienstag am Kap Arkona gefundenen Toten handelt es sich zweifelsfrei um die seit Weihnachten vermisste Katharina aus Brandenburg. Nach gentechnischen und zahnmedizinischen Untersuchungen am Rechtsmedizinischen Institut Greifswald bestehe daran kein Zweifel mehr, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Lechte in Stralsund.
Die Obduktion hatte sich als komplizierter und aufwendiger als erwartet erwiesen. Offenbar habe der Leichnam lange Zeit unter den gefrorenen Kreide- und Mergelmassen und dann im Wasser gelegen, sagte Lechte. Das zehn Jahre alte Mädchen war am 26. Dezember bei einem Küstenabbruch verschüttet worden, Mutter und Schwester wurden dabei verletzt.