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Dienstag, 14. Februar 2012
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Nobelpreis Die richtige Symmetrie bringt Chemienobelpreis 2001

10.10.2001 ·  Zwei Amerikaner und ein Japaner teilen sich den Chemienobelpreis 2001. Sie bekommen ihn dafür, dass sie bestimmte Moleküle zielgenau erzeugt haben.

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Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften vergibt den Chemienobelpreis 2001 an den Amerikaner William Knowles (St.Louis, Missouri), den Japaner Ryoji Noyori (Universität von Nagoya) und den Amerikaner K. Barry Sharpless (The Scripps Research Institute, Kalifornien) für die katalytische asymmetrische Synthese. Hinter diesen Chemie-Fremdworten verbirgt sich ein beispielsweise für die Medizin wichtiges Verfahren.

Für manche Prozesse im menschlichen Körper und anderswo spielt die Symmetrie der chemischen Moleküle eine große Rolle. Einige Substanzen kommen in zwei Formen vor, die spiegelsymmetrisch wie menschliche Hände sind. Solche Moleküle heißen in der Chemie chiral. Welche Form genau das Molekül hat, entscheidet über die Wirkung. Knowles und Ryoji haben für die Reaktion der Hydrierung Stoffe entwickelt, die es möglich machen nur eine der beiden Symmetriearten zu produzieren. Diese Entdeckung ermöglichte die Herstellung des Medikaments L-DOPA, das gegen die Parkinsonsche Krankheit wirkt. Sharpless hat den gleichen Schritt für die Oxydationsreaktion getan.

In Medikamenten gegen Infektionen und Entzündungen und gegen Herzkrankheiten findet die Erfindung der diesjährigen Nobelpreisträger Anwendung.

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