12.04.2012 · Nach ähnlichen Fällen in Nordrhein-Westfalen sind nun auch in Niedersachsen zwei Höfe gesperrt worden. Dort sind Eier mit der dioxinähnlichen Substanz PCB gefunden worden, deren Belastung über dem gesetzlichen Höchstwert liegt.
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Das ist die Konsequenz, wie wir mit unserer Umwelt umgehen
Das in den Eiern gefundene PCB ist längst in der Umwelt - ob die Höfe nun dichtgemacht werden oder nicht. Den Preis zahlen wir und zukünftige Generationen. Zuzüglich des Preises für die anderen Umweltgifte, die wir durch unseren Lebenswandel so freisetzen.
PCBs sind keine Dioxine
Aber extrem gefährliche Gifte, deren Zumischung zu Lebensmitteln
ein Verbrechen ist gegen die Gesundheit. Aber wo kommen die her? In
Trafos gibt es die und in Wärmetauschern, oder der schlimmste Fall,
ein belgischer Futtermittelhersteller hatte die ölige
Flüssigkeit nach Augenschein ohne chemische Analyse als Fettstoff
in die Futtermittel bewusst gemischt, motiviert durch den verlockenden
Preis. Er musste nämlich nix dafür bezahlen, sondern erhielt
sogar noch ne Prämie für deren Recycling.
PCB im Boden? Nun da schauen sie mal nach, welche Fabrikschornsteine im
Radius von 30 km in den 50er und 60er Jahren dort rauchten. Oder
vielleicht war eine Ziegelei in der Nähe. Was dort alles durch den
Schornstein rauchte, um die Brennöfen zu befeuern, finden sich
heute alles im Boden wieder. Dann finden sie die Quellen von PCB.
Freilandeier sind doch so gesund ! Nein die Tiere werden nicht in
Käfigen gequält. Danke sehr! Meine Gesundheit ist mir
wichtiger. Wer liefert das für den menschlichen Verzehr bessere Ei?
Käfighühner!! Haben sie schon mal Freilandhühner beim
Fressen zugeschaut? Hühner fressen alles. Regenwürmer, Aas,
tote Ratten, Erde usw. In einem Hühnerpferch wächst nichts
mehr. Tabula rasa. Ich kaufe nur Kafigeier von wissenschaftlich
verantwortungvoll gefütterten Hühnern. Die Freiheit
Käfigeier zu essen nehm ich mir.
Eine Aufstellung der zeitlichen und gesetzlichen Abläufe in NRW und Nds. interessiert hier den Bürg
Meldung vom Hof, Prüfstelle, Behörde u. Ministerium + Presseinfo. Gesetzliche Regegelung + Überprüfung mittels welcher Institutionen. Dies wäre einmal unabhängig von der politischen Besetzung der beteiligten Institutionen für den Bürger im Lande von Interesse. Ein kleiner Wettbewerb so wie er inzwischen bei den Universitäten der Länder stattfindet und sich auch auszahlt. Wäre schön, wenn dies von FAZ-NET recherchiert wird, wird von mir auch nicht als Wahlbeeinflussung dann eingestuft. Für die Stiftung Warentest wäre dies auch einmal eine Aufgabe. Diese müßte Ihr offiziell von Ilse Aigner angetragen werden und die das Ergebnis mittels Auswertung dann als Empfehlung an die jeweiligen Länder weitergeben könne. Ich kenne übrigens kein grünes Ei, kenne nur zu Ostern eine Färbung die mittels der Zwiebel herbeigeführt wurde. Marginalie: ich sprach nicht von dem Buch" Beim Häuten der Zwiebel".
Solche "Fehler" kommen vor (so wie auch der ganze neuerliche unglaubliche Lebensmittelskandal schon fast überfällig war), wenn die Täterinnen und Täter nicht wirklich spürbare Strafen zu befürchten haben. Dass, wie immer bei verseuchten Lebensmitteln, der Verzehr völlig ungefährlich ist, versteht sich von selbst. Ein kleiner Tip für den Gesetzgeber: den Grenzwert heraufsetzen (so wie damals bei den Zimtsternen...)