Beim Klettern an einem Felsen an der neuseeländischen Küste sind am Mittwoch mehrere Menschen ins Meer gestürzt. Drei Mitglieder einer dreizehnköpfigen Gruppe, der mehrere ausländische Studenten angehörten, würden vermisst, teilten die Rettungskräfte mit. Ein Student sei gerettet worden. Laut TVNZ handelt es sich dabei um einen Deutschen. Er werde wegen Unterkühlung im Krankenhaus behandelt. Die drei Vermissten sind nach Angaben der Rettungskräfte zwei Studenten sowie der Kletterführer, der ins Wasser gesprungen war, um die Abgestürzten zu retten.
Es gebe bislang kein Lebenszeichen, sagte ein Vertreter der Rettungskräfte, Phil Dwyer, dem Sender Radio New Zealand. Die Überlebenschancen stünden nicht sehr gut. „Die Brandung ist sehr stark.“ Zudem sei das Wasser sehr kalt.
Örtliche Medien berichteten, bei den Vermissten handle es sich um einen ausländischen und einen neuseeländischen Studenten sowie um den neuseeländischen Kletterführer. Laut Polizei waren alle weiteren Mitglieder der Gruppe unversehrt. Angaben zur Identität der Kletterer, etwa Alter und Staatsangehörigkeit, konnte die Polizei zunächst nicht machen. Das Unglück ereignete sich an einem Felsen nahe der Stadt New Plymouth auf der Nordinsel Neuseelands.
Tödlicher Motorboot-Unfall
In der Türkei führte eine Ferienspaß zu einem tragischen Ende: Eine 22 Jahre alte Frau aus Deutschland ist Medienberichten zufolge bei einem Motorboot-Unfall im Südwesten der Türkei ums Leben gekommen. Eine Vierzehnjährige erlitt schwere Verletzungen, berichtete CNN Turk. Die beiden Urlauberinnen aus Deutschland machten demnach am Dienstagabend eine der beliebten Wassertouren auf einem Luftkissen, das von einem Motorboot mit hohem Tempo in Küstennähe gezogen wurde. Bei einem Wendemanöver prallte das Gummiboot offenbar gegen ein anderes Boot. Die Zweiundzwanzigjährige sei bei dem Crash sofort gestorben, ihre Begleiterin kam schwer verletzt in eine Klinik, hieß es in den lokalen Medienberichten.
Ersten Erkenntnissen zufolge wird ein Verschulden des Motorboot-Fahrers nicht ausgeschlossen, er sei derzeit in Polizeigewahrsam. Die jungen Frauen machten seit einer Woche Urlaub in einem Hotel in dem Ferienort Sarigerme in der Provinz Mugla am Mittelmeer. Woher die beiden aus Deutschland kamen, wurde nicht bekannt.