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Neue Materialien Übersicht: Das passende Material für Gestalter

22.11.2001 ·  Eine Badewanne, von der jedweder Dreck abperlt, eine Leuchte, so klein wie eine Zigarettenschachtel aber mit extrem hoher Lichtausbeute, eine Brille, die nicht kaputt gehen kann - spezielle Materialien machen es möglich. Wo aber findet ein Gestalter das passende Material für seine Idee? FAZ.NET hat nachgeforscht und eine Auswahl zusammengestellt.

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Eine Badewanne, von der jedweder Dreck abperlt, eine Leuchte, so klein wie eine Zigarettenschachtel aber mit extrem hoher Lichtausbeute, eine Brille, die nicht kaputt gehen kann - spezielle Materialien machen es möglich. Wo aber findet ein Gestalter das passende Material für seine Idee? FAZ.NET hat nachgeforscht und eine Auswahl zusammengestellt.

*Der Rat für Formgebung verfügt über eine ausgezeichnete Bibliothek rund um das Thema Design. Es werden auch Recherchedienste und Design-Beratungen angeboten. (Siehe Link "Rat für Formgebung").

*Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung, Bremen (www.ifam.fhg.de). Am Fraunhofer Institut hat der Physiker Joachim Baumeister beispielsweise den Aluminiumschaum entwickelt. Der Werkstoff ist extrem leicht und sehr hart. Es eignet sich etwa für kugelsichere Westen und wird auch in der Autoindustrie eingesetzt.

*Fraunhofer Institut für Silicatforschung (www.isc.fgh.de). Das Institut entwickelt und erforscht keramische Materialien

*Deutsches Institut für Luft- und Raumfahrt - Institut für Bauweisen und Konstruktionsforschung, Stuttgart (www.st.dlr.de/BK/) und Institut für Strukturmechanik, Braunschweig (www.sm.bs.dlr.de). Das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung entwickelt Hochleistungs-Leichtbaustrukturen auf Basis von faserverstärkten Polymeren und Keramiken. Am Institut für Strukturmechanik befassen sich die Wissenschaftler mit Konstruktionswerkstoffen aus Biopolymeren mit Naturfasern.

*Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik (www.uni-saarland.de). Die Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik beschäftigt sich mit der Frage, was man von er Natur lernen kann. Außerdem wird an naturverträglichen Technikanwendungen gearbeitet.

*Technical University of Denmark (www.ipl.dtu.dk). Das Institut für Produktion und Management der TU Dänemark hat seinen Forschungsschwerpunkt auf den Gebieten Werkstoff- und Prozesstechnologie. Darüber hinaus verfügt es über eine Material-Datenbank.

*Institut für Neue Materialien (www.inm-gmbh.de). Das Institut in Saarbrücken forscht im Bereich neuer Materialien und Nanotechnologien.

*Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (www.dgm.de). Die DGM sammelt und veröffentlicht Informationen über Herstellung, Verarbeitung und Charakterisierung metallischer und nicht metallischer Materialien.

*Material Connexion (www.materialconnexion.com). Das Archiv wurde 1997 von Andrew Dent gegründet. Nach seinen Angaben bietet die Material-Bibliothek, die auch Online abrufbar ist, über 3000 neuartige Materialien von Keramik bis zu Stoffen aus der ganzen Welt, jeden Monat kommen etwa vierzig weitere hinzu.

Material Connexion hat seinen Sitz in New York, dort können die Werkstoffe auch angesehen und befühlt werden. Gestalter können sich einerseits von den ausgestellten Materialien inspirieren lassen, ein Team von Werkstoffexperten berät aber auch Kunden, sie auf der Suche nach besonderen Material sind. Die Mitgliedschaft in der Bibliothek ist allerdings nicht ganz billig, Studenten zahlen beispielsweise 100 Dollar für vier Stunden. Im April nächsten Jahres soll ein Archiv mit etwa 500 hauptsächlich europäischen Materialien in Mailand eröffnet werden.

Informationen zu dem Thema Materialien bietet außerdem das Buch "Handbuch Material Technologie" von Nicola Stattmann, erschienen bei Avedition.

Quelle: @nath
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