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Nanotechnologie Hefe ist ideal für "Nanodrähte"

 ·  Fasern aus einem Protein der Hefe könnten in Zukunft Nano-Bauteile zusammenhalten und verbinden. Sie sind haltbarer als andere bislang getestete Materialien.

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Die Zukunft der Elektronik ist klein. Die einzelnen Bauteile werden immer kleiner, und in elektronischen Gerätschaften in Nanometergröße braucht es Drähte, die die Teile verbinden und halten. Bislang fehlte es an geeignetem Material, jetzt haben Forscher Proteine aus der Hefe als mögliche Lösung ausgemacht.

Das NM genannte Protein aus der Hefe Saccharomyces cerevisiae bildet Fasern, die je nach Umweltbedingungen in der Länge variieren. Erste Tests zeigten, dass NM alles erfüllt, was andere Materialien wie DNS nicht können. Alle bislang getesteten Materialien waren entweder zu instabil, hatten einen zu hohen elektrischen Widerstand oder waren chemisch nicht haltbar.

NM-Fasern halten viel aus

Das alles gitl für NM nicht. Das Protein hält auch unter harten physikalischen Bedingungen, die bei der industriellen Herstellung herrschen. Dazu gehören auch hohe und niedrige Temperaturen sowie pH-Werte. Die Protein-Faser leitet zwar zunächst nicht, kann aber durch eine Ummantelung aus Silber und Gold, nur 100 Nanometer dünne Drähte bilden.

Susan Lindquist vom Whitehead Institute for Biomedical Research, die das Forschungsteam anführt, hält Hefe-Fasern für eine vielversprechende biologische Komponente für Bauteile im Nanobereich.

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