03.11.2004 · Bilder von Caspar David Friedrich und Architektur von David Chipperfield: Die Queen zeigte sich beeindruckt von der Museumsinsel in Berlin.
Sichtlich beeindruckt hat die britische Königin Elizabeth II. am Mittwoch die Alte Nationalgalerie auf der Berliner Museumsinsel besucht. Besonders lange ließ sie sich vom Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Peter-Klaus Schuster, das Gemälde „Mönch am Meer“ von Caspar David Friedrich erklären. Die Queen gilt als Kunstliebhaberin und ist selbst Sammlerin.
Am Eingang des Museums begrüßte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit die Monarchin und ihren Mann Prinz Philip. Das königliche Paar sah sich neben weiteren Werken von Caspar David Friedrich auch Arbeiten von Friedrich Karl Schinkel an. Im Anschluß besichtigte die Königin das benachbarte Neue Museum, das momentan unter der Leitung des britischen Architekten David Chipperfield restauriert wird.
Kein „Bad in der Menge“
Chipperfield erläuterte die Sanierungsarbeiten, die 2009 abgeschlossen sein sollen. Die rund 100 Fans der Queen vor der Alten Nationalgalerie wurden bitter enttäuscht. Nur von weitem konnten sie kurz einen Blick auf Elizabeth II. werfen. Das von der Britischen Botschaft angekündigte „Bad in der Menge“ fiel vor dem Museum ebenso aus wie zuvor am Hotel Adlon.