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Moskau : Mindestens 17 Gastarbeiter sterben beim Brand auf einem Markt

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Beim Brand auf einem Markt bei Moskau sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Die Opfer waren Gastarbeiter aus früheren Sowjetrepubliken, die zusammengepfercht in einer Bauhütte geschlafen hatten.

          Bei einem Brand auf einem Markt am Rande von Moskau sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelte es sich um Gastarbeiter aus früheren Sowjetrepubliken in Zentralasien, die in einer Bauhütte auf dem Gelände geschlafen hatten, wie Feuerwehrsprecher Sergej Wlasow am Dienstag mitteilte. Die genaue Brandursache war zunächst unklar. Russische Ermittler sagten aber, dass das Feuer möglicherweise durch elektrische Heizgeräte ausgelöst worden sei.

          Aus Ermittlungskreisen verlautete, dass die Arbeiter zusammengepfercht in einem Lagergebäude der Markthalle lebten und keinen direkten Zugang zur Außenwelt hatten. Die Opfer schliefen den Angaben zufolge in einem Lagergebäude  des auf Baumaterialien spezialisierten Marktes und hatten keinen direkten Zugang zur Straße. „Sie schliefen in schrecklicher Enge auf aufeinandergestapelten Brettern“, hieß es aus den Ermittlungskreisen. Dem Zustand der Leichen nach zu urteilen, versuchten einige der Opfer zu fliehen, starben aber an Rauchvergiftungen. Um den Schlafraum zu erreichen, musste die Feuerwehr die Metallwände des Gebäudes aufschneiden.

          Der Brand auf dem im Südosten von Moskau gelegenen Katschalowski-Markt brach am Dienstagmorgen gegen 5.00 Uhr (Ortszeit) aus und erfasste wenig später die Bauhütte aus Stahl, wie Wlasow weiter mitteilte. Das Dach sei dabei eingestürzt. Fernsehbilder zeigten, dass die Fenster der Unterkunft versperrt waren. Der Moskauer Feuerwehrchef Sergej Gorbunow sagte im russischen Fernsehen, die Arbeiter seien nicht in der Lage gewesen, durch eine Tür zu einer angrenzenden Halle zu entkommen. Was sie daran hinderte, sagte er nicht.

          Hunderttausende Gastarbeiter aus zentralasiatischen Staaten wie Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan halten sich in Moskau auf. Viele von ihnen arbeiten in der Bauwirtschaft oder als Händler auf großen Märkten am Stadtrand.

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