12.05.2005 · Bademode zeigt man am besten in Beach-Nähe: Das haben sich zumindest die Initiatoren der Miami Fashion Week gedacht. Die Designer, überwiegend aus Lateinamerika und der Karibik, geizen hier nicht gerade mit Reizen - aber mit Stoff.
Wo sonst soll man Bademode passend präsentieren, wenn nicht in unmittelbarer Nähe zum Meer. Direkt am Strand von Miami Beach haben daher die Initiatoren der siebten Miami Fashion Week of the Americas ihr weißes Laufsteg-Zelt aufgeschlagen und lassen dort die Models in knappster Bekleidung flanieren.
Aus Sicht der Modebranche sind die Schauen der 34, in Europa eher unbekannten, Designer aus 14 Nationen zwar mit den Prêt-à-porter Shows in New York, Paris oder Mailand keineswegs zu vergleichen, aber optisch machen die meisten Entwürfe doch ganz schön was her. Denn die Schönwetter-Modeschöpfer aus Mexiko, Kuba und Venezuela geizen in ihren Frühjahrskollektionen 2006 nicht mit Reizen - aber mit Stoff.
Einen Hingucker wert
Im Zuge der Modewoche werden zudem einige Fashion-Preise verliehen, vor allem an Nachwuchs-Designer und -Models, dazu gibt es ein wenig Musik und ein sogenanntes CityStyle-Spektakel, bei dem unter anderem Reebok-Modelle auflaufen sollen.
Die Miami Fashion Week wurde 1999 ins Leben gerufen - hauptsächlich um Designer aus Lateinamerika zu fördern und ihren Entwürfen eine Plattform zu bieten. Diese zeigen zwar keineswegs Mode, die Maßstäbe setzten wird, aber auf jeden Fall einen Hingucker wert ist.