02.07.2009 · Entgegen ersten Ankündigungen wird nun doch keine Trauerfeier für Michael Jackson auf der Neverland-Ranch abgehalten. Viele Fans waren vergeblich angereist. Wo der „King of Pop“ dereinst beerdigt wird, steht auch noch nicht fest.
Eine Woche nach dem Tod von Michael Jackson geht das Hin und Her um eine Trauerfeier für den Popstar weiter. Nachdem bereits Scharen von Reportern und Fans zu Jacksons früherem Anwesen Neverland nahe Santa Barbara gereist waren, teilte die Familie des Sängers am Mittwoch mit, dass keine Trauerfeier auf dem riesigen Landsitz 200 Kilometer nördlich von Los Angeles geplant sei. Entertainment-Reporter Roger Friedman sagte dem Sender CNN unter Berufung auf gut informierte Quellen, dass die Familie nun Vorbereitungen für eine öffentliche Zeremonie in Los Angeles treffe. Sie werde am kommenden Dienstag im Staples Center stattfinden. Bestätigt wurde das zunächst aber nicht.
In den vergangenen Tagen hatten amerikanische Medien berichtet, dass Jacksons Leiche an diesem Donnerstag mit einem Konvoi von 30 Fahrzeugen von Los Angeles nach Neverland gebracht werde. Am Freitag sollten dann Fans aus aller Welt Gelegenheit haben, vom „King of Pop“ Abschied zu nehmen. Dutzende Fernsehübertragungswagen und viele Schaulustige sicherten sich am Mittwoch in dem Gelände rund um das Anwesen bereits einen Platz, der nun nicht mehr nötig ist.
„Keine Aufbahrung in Neverland“
„Entgegen früheren Medienberichten gibt die Jackson-Familie offiziell bekannt, dass es keine öffentliche oder private Aufbahrung in Neverland geben wird“, zitierte der Internetdienst tmz.com aus der Mitteilung von Sprecher Ken Sunshine. Jackson hatte in seinem Testament keine Angaben darüber gemacht, wo er begraben werden möchte. Als letzte Ruhestätte für den Sänger hat sich seine Geburtsstadt Gary im Bundesstaat Indiana angeboten.
In einem am Mittwoch veröffentlichten Testament aus dem Jahr 2002 gibt der Star seiner Mutter Katherine das Sorgerecht für die drei Kinder Prince, Paris und Blanket, heute zwölf, elf und sieben Jahre alt. Sollte seine Mutter jedoch vor ihm sterben oder die Aufgabe nicht übernehmen könne, nannte er Souldiva Diana Ross („Ain't No Mountain High Enough“) als Alternative. Ob das Testament gültig ist, muss noch gerichtlich geprüft werden.
Jacksons mutmaßliche Medikamentensucht sorgte auch am Mittwoch wieder für Schlagzeilen. Mehrere Quellen hätten bestätigt, dass Jacksons Körper an vielen Stellen Einstiche aufwies, meldete Tmz.com. Der Internetdienst hatte zuvor berichtet, dass Ermittler in Jacksons Luxusvilla, in der er am vergangenen Donnerstag mit 50 Jahren an Herzversagen gestorben war, das gefährliche Narkotikum Propofol fanden, auf das sonst nur Ärzte Zugriff haben.
Die offizielle Obduktion am vorigen Freitag war ohne endgültiges Ergebnis geblieben. Das Resultat genauerer toxikologischer Untersuchungen wird erst in mehreren Wochen erwartet. Auch eine unabhängige Autopsie, die von Jacksons Familie in Auftrag gegeben wurde, brachte noch kein Resultat.
Am Besten, zeigt man ihn seinen Fans wie damals...
Else Schnabelbeiss (ElseSchnabelbeiss)
- 01.07.2009, 20:55 Uhr
Ein unglücklicher Mensch ist gestorben ...
Klaus Hoffmann (Bembl)
- 03.07.2009, 03:12 Uhr
@herr hoffmann
Zarwan Kamali Dehkordi (Z-AnnualRateOfReturn-Fox)
- 07.07.2009, 04:23 Uhr