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Freitag, 10. Februar 2012
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Zuma auf Staatsbesuch in Großbritannien Die neueste und jüngste Frau begleitet ihn

03.03.2010 ·  Der südafrikanische Präsident Zuma ist zu einem Staatsbesuch in Großbritannien eingetroffen. Für Furore sorgte dabei vor allem die Tatsache, dass er mit einer seiner drei Frauen im Buckingham-Palast nächtigen wird.

Von Johannes Leithäuser, London
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Zwei Themen verbinden die britischen Zeitungen mit dem Staatsbesuch des südafrikanischen Präsidenten Zuma in London, die in der Wahrnehmung mindestens der Boulevardpresse ohnehin eng beieinander liegen: Fußball und (Ehe)-Frauen. Lange bevor der Präsident der britischen Königin Elisabeth II. auf dem Paradeplatz am St. James' Park zur offiziellen Begrüßung entgegen schritt, war er in vielen Blättern mit allen drei aktuellen Ehefrauen abgebildet und Spekulationen ausgesetzt worden, mit welcher er wohl das Apartment im Buckingham Palast bewohnen werde, in dem die Königin ihre Staatsgäste unterzubringen pflegt.

Zuma wählte die neueste und jüngste, Thobeka Madiba Zuma, zu seiner Begleiterin. Südafrikanische Diplomaten hatten zuvor den Umstand trotzig verteidigt, dass es in ihrem Land keine einzelne „First Lady“, gebe.

„Unsere einzige Schwäche war, dass wir so wenig ins Tor getroffen haben“

Während Zuma nach der Willkommenszeremonie an der Seite von Elisabeth II. in der sechsspännigen Staatskarosse dem Palast entgegenfuhr, hatte die junge Thobeka in der nächsten Kutsche Prinz Philipp zum Begleiter. Dann folgten noch allerlei Minister und Würdenträger – und alle südafrikanischen Gäste hatten sich bunte Schals in den Farben der südafrikanischen Flagge um den Hals geschlungen. Das war für die Fahrt in den offenen Landauern ohnehin angeraten, sollte aber vor allem ein Werbezeichen für die Fußball-Weltmeisterschaft sein, die Südafrika im Juni als Gastgeber ausrichtet. Zuma prophezeite den Engländern, die sich große Chancen für das Turnier ausrechnen, dass die Heimatmannschaft ihre Formkrise überwunden habe: „Unsere einzige Schwäche war, dass wir so wenig ins Tor getroffen haben, aber daran haben wir gearbeitet“.

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