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Däne geht zu Fuß weiter : Wohnmobil wegen Tunnelphobie auf Autobahn zurückgelassen

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Vielleicht hätte der Däne sich mit göttlichem Beistand durch den Tunnel getraut. Dieses 2013 fotografierte Wohnmobil gehört allerdings einem Franzosen. Bild: dpa

Als die Autobahnpolizei in Ostfriesland auf dem Weg zu einem verwaisten Wohnmobil war, kam ihnen der Fahrer schon zu Fuß entgegen. Er sah sich außerstande, einen Tunnel zu durchfahren.

          Vor dem Emstunnel in Ostfriesland ist die Autobahnpolizei zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausgerückt: Ein Däne hatte auf der Autobahn 31 bei Leer angehalten, weil er an einer Tunnelphobie leidet.

          Die Beamten waren am Samstagabend alarmiert worden, weil ein Wohnmobil auf dem Seitenstreifen der Autobahn in Richtung Niederlande stand. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, kam ihnen bei der Anfahrt bereits der dänische Fahrer zu Fuß entgegen. Er sehe sich aufgrund einer Tunnelphobie außerstande, den Tunnel zu durchfahren, erklärte der Mann.

          Die Polizisten brachten ihn zurück zum Wohnmobil, wo seine Frau wartete. Dort erklärten sie dem Paar einen anderen Weg über die Ems in die Niederlande. Anschließend setzte sich die Ehefrau ans Steuer und fuhr weiter – über eine Brücke, nur wenige Kilometer entfernt.

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