12.03.2009 · Erst Ende Dezember hatte sie den gemeinsamen Sohn zur Welt gebracht, nach der Schule wollten sie heiraten. Doch nun hat sich Bristol, die 18 Jahre alte Tochter der Republikanerin Sarah Palin, von ihrem Verlobten Levi Johnston „einvernehmlich“ getrennt.
Sarah Palin ist zwar bereits Großmutter - Schwiegermutter wird sie jedoch vorerst nicht. Bristol Palin, die 18 Jahre alte Tochter der ehemaligen republikanischen Vizepräsidentschaftskandidatin, hat sich von ihrem Verlobten Levi Johnston (19) getrennt, berichtet das amerikanische Magazin „People“ am Donnerstag. Der gemeinsame Sohn Tripp war erst im Dezember auf die Welt gekommen.
Die Trennung sei bereits vor ein paar Wochen in gegenseitigem Einvernehmen der beiden geschehen, hieß es. Während der Schwangerschaft mitten im Wahlkampf der Mutter hatte Bristol Palin noch gesagt, sie wolle Johnston nach Abschluss der Schule heiraten und hatte dies noch im Februar dieses Jahres gegenüber dem amerikanische Fernsender Fox News bekräftigt. Die ungeplante Schwangerschaft ihrer Tochter hatte der Gouverneurin von Alaska harsche Kritik eingebracht.
Konservative Ansichten der Mutter
Palin war im vergangenen August vor allem wegen ihres konservativen Familienbildes vom republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain zu seiner Vizekandidatin auserkoren worden. Die streng religiöse Gouverneurin hat selbst fünf Kinder, kämpft gegen Abtreibung und setzt sich für sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe ein. Als die Schwangerschaft der damals erst 17 Jahre alten Bristol bekannt wurde, geriet Palin in Erklärungsnöte - und präsentierte Johnston den Medien als Schwiegersohn in spe.
Am 27. Dezember, knapp zwei Monate nach der Wahlniederlage von McCain und Palin, brachte Bristol dann ihren Sohn Tripp Easton Mitchell Johnston zur Welt. Gleichzeitig sorgte Johnstons Mutter für Negativ-Schlagzeilen, als sie Medienberichten zufolge wegen Drogenbesitzes vorübergehend festgenommen wurde.
In ihrem Interview mit Fox News hatte Bristol Palin die Ansichten ihrer Mutter zur sexuellen Enthaltsamkeit als „überhaupt nicht realistisch“ bezeichnet. Sie kündigte an, sich gegen Teenagerschwangerschaften einsetzen zu wollen: „Jeder sollte zehn Jahre warten. Es ist so viel einfacher, wenn du verheiratet bist, ein Haus und eine Karriere hast.“