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Traber-Familie Hochseilartist Traber macht gesundheitliche Fortschritte

09.10.2006 ·  Der bei einer Vorführung in Hamburg im Mai vergangenen Jahres verunglückte Hochseilartist Johann Traber junior ist auf dem Weg der Genesung. „Seine Entwicklung grenzt an ein Wunder“, sagte sein Vater Johann Traber senior.

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Der im Mai vergangenen Jahres verunglückte Hochseilartist Johann Traber junior ist auf dem Weg der Genesung. Der 23jährige war bei der Einweihung des neuen Hamburger Jungfernstiegs von einem 52 Meter hohen Mast gestürzt, als dieser abknickte. Schwer verletzt und bewußtlos blieb er in rund 25 Metern Höhe an einem Sicherungsseil hängen.

Lange Zeit danach lag er in einem Hamburger Krankenhaus im Wachkoma. Ende August hatte Traber zum ersten Mal wieder gesprochen. Inzwischen sei Johann Traber junior bereits auf dem Laufband gewesen und könne sogar seinen bislang verkrampften linken Arm bewegen, sagte sein Vater Johann Traber senior am Montag.

Wie ein Wunder

„Wenn man bedenkt, daß mein Junge nach seinem Unfall dem Tode näher war als dem Leben, grenzt seine Entwicklung an ein Wunder“, betonte Traber. Johann junior könne inzwischen sprechen, lesen und sei „völlig klar im Kopf“. Am Mittwoch werde er zur Rehabilitation in eine Klinik in Elzach in Baden-Württemberg verlegt.

Die Familie wohnt im nahegelegenen Breisach. Die Trabers zählen zu den bekanntesten deutschen Artistenfamilien mit einer Seiltänzertradition seit 1799. Weltweit berühmt wurden sie unter anderem durch spektakuläre Aktionen auf der Zugspitze und am Stuttgarter Fernsehturm.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa/ddp
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