24.01.2013 · Schwabenkritiker Wolfgang Thierse tut Buße und reist zur Fastnachtsfeier nach Baden-Württemberg. Im Europapark im badischen Rust bekommt er die „Goldene Narrenschelle“ - und mäßige Lacher.
Von Rüdiger Soldt, RustRichtlinien für Lesermeinungen
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Ich glaube nicht, dass Thierse als Urberliner hochdeutsch
kann! Aber wollnwa ihm vergeben, wa?
Thierse stammt aus Schlesien - verleugnet das aber.
Da er als Linker von der deutschen Pauschalschuld ausgeht, kann er nicht
zu seiner Herkunft als Vertriebener aus Schlesien stehen. Das wäre
schließlich revanchistisch. Daher definiert er sich als Berliner
um, selbstverständlich als toleranter Berliner gegenüber
Türken, Arabern usw. Sollte aber plötzlich mitten in Berlin
ein Deutscher auftauchen, z.B. aus Schwaben, versteht Thierse keinen
Spaß. Da fühlt er sich überfremdet...
Der arme Mann.
Ach der Arme.
Mann ich hab da schun gutes Verschtaendniss fer den Wolfgang wenn der
schtoehnt dass er nix ausser Hochdeitsch kann. Iss doch schad, odder net?
Mir gehts nur umgekehrt, isch red halt Paelzisch und hab deshalb noch
nett richtig dess Hochdeitsch gelernt.
Kaeh Wunner da haperts dann unff aenner Fastnacht wo ma kaum
Hochdeitsch babbelt, und sich dann am beschte mit Paelzisch, Badisch
odder Schwaebish unnerhaelt.
Ich hab awwer grosses Vertraue dass der werte Wolfgang dess
Schwaebisch schnell lernt, denn der is doch a ganz gscheiter Man, odder
net?
Bis dann, fescht weiter mit dem "Ritz am Baeh, Ritz am
Baeh" und so aehnliches Umpahpah.
Das ist die Doppelmoral der Linken, die von jedem Toleranz einfordern für Multikulti, Schwule, etc.
aber selber absolut uncool und intolerant sind. Das Problem ist noch
viel größer, denn sie merken das nicht einmal.
Nach Definition von Herrn Thierse und den Gleichgesinnten sollen die
Schwaben nur zahlen, damit in Berlin schön ausgeschlafen und
gefeiert werden kann. Sonst sollen sie verschwinden und zu Hause
arbeiten gehen, damit die Kohle weiter fliest. Ganz im Sinne von Herrn Wowereit.
Ja, für den Schwaben gibt's das nicht: Hochdeutsch als
Muttersprache. Das wurde für's Fernsehen erfunden, aber daheim, da
spricht Dagmar Berghoff bestimmt wie Heidi Kabel, und die FAZ-Redakteure
"sin Väbräschä, denn sie klaue
Aschebäschä" (der Schwob an sich weiß ja nicht,
daß Aschebäsch vor kurzem in den BFV wechselte). Der
schwäbische Aufschrei kommt nicht zuletzt daher, daß die
Schwaben sich sehr über ihren Dialekt definieren. Und der liegt nun
mal deutschlandweit in allen relevanten Rankings nur vor einem anderen:
dem sächsischen.
Der Zottelmann hat Buße getan, wenn auch bei den
Gelbfüßlern, jetzt lasst genug sein des albernen Spiels.
Wolle mer's gut sei lasse? Ta-tää, ta-tää, ta-tää!
Ein Multikultifanatiker der ein Toleranzproblem mit schwäbischen Wecken hat!
Die Doppelmoral und selektive Intoleranz eines Herrn Thierse ist unerträglich. Herr Thierse gehört zu jener Gruppe ewiggestrig-unbelehrbarer Multikultianhänger die ihren Landsleuten zwar mit klammheimlicher Freude kulturell sehr schwer verträgliche muslimische Unterschichten aufs Auge drücken aber selber derart Intolerant sind das sie bereits mit zugezogenen schwäbischen Neubürgern ein ausgeprägtes Akzeptanzproblem. Da wünscht man sich doch fast ein bereites zivilgesellschaftliches Bündnis das mit großem Engagement z.B. mit Lichterketten in Berlin gegen Regional- und Dialektrassismus täglich demonstriert und Menschen wie Herrn Thierse die Grenzen aufzeigt. Motto einer solchen Demo "Kein Schwabe ist illegal" oder "Schwaben lasst uns mit den Berlinern nicht allein". Die selektive Intoleranz des am linken Rand orientierten Herrn Thierse hat ein erhebliches Satirepotenzial!
was wäre los in diesem unserem Lande..
hätte Thierse sich statt über Semmeln über "Döner" bklagt? (über jüdische oder Sinti-Spezialitäten ganz zu schweigen). Wie hätten Sie, Herr Mantel reagiert?
"Ich kann nichts außer Hochdeutsch.“
Thierse gnadenlos: Jeder Satz ein Volltreffer.
Es würde mich doch tatsächlich interessieren
warum diese paar Worte von Herrn Thierse derartig weltbewegend aufgebauscht werden, dass er sogar ins Spätzleland reist um Abbitte zu tun. Das dabei Antworten kommen wie: Die Medien haben nichts besseres zu tun, es gibt scheinbar nichts wichtigeres im Augenblick etc akzeptiere ich nicht. Meine Theorie ist, dass der Leser in erster Linie nach Unterhaltung sucht und nicht nah Information oder Fakten. Es hätte auch genügt, wenn in ganz Berlin die Spätzles für einen Tag um 1 Cent billiger verkauft werden (Schwabengedenktag) das macht auch manchen Neuberliner extrem glücklich! Und wäre eine guter Grundstock für den geplanten Neubau.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 17:42 UhrIst aber schon ziemlich nickelig ...
... Ihr Kommentar, denn:
Eine vernünftige Zeitung, z. B. die FAZ, besteht aus mehreren
Blöcken und vielen vielen Seiten. Neben der grossen und kleinen
Politik, der Wirtschaft, den Finanzen wird dort auch über Kunst (im
weitesten Sinne des Wortes) geschrieben, über Vermischtes und
manchmal auch über Spassiges.
So viel Weltbewegendes um all diese Seiten mit Weltbewegendem zu
füllen, gibt es nicht.
„Ich kann nichts außer Hochdeutsch“
... dem ist NICHTS mehr hinzu zu fügen. Kaum zu glauben wie viele EX-Ossis wir mittlerweile durchfüttern. Ich möchte fast sagen wir sind gekappert worden, BK, BP und Präsidenten des Deutschen Bundestages. Nicht schlecht.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 23:02 Uhr@muschke
ein Kommentar um 16:xx spricht auch nicht gerade für Überstunden.
Der Spruch rettet den Tag!
Danke Herr Muschke, das war der Schenkelklopfer des Tages!
Jemand der um 15.30 Uhr Zeit hat einen Kommentar zu verfassen füttert wahrscheinlich
niemanden mehr durch. LOL