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Thierse bei der Fastnacht „Ich kann nichts außer Hochdeutsch“

 ·  Schwabenkritiker Wolfgang Thierse tut Buße und reist zur Fastnachtsfeier nach Baden-Württemberg. Im Europapark im badischen Rust bekommt er die „Goldene Narrenschelle“ - und mäßige Lacher.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (14)
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Albrecht L.  Schmidt

Ich glaube nicht, dass Thierse als Urberliner hochdeutsch

kann! Aber wollnwa ihm vergeben, wa?

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 25.01.2013 01:58 Uhr

Thierse stammt aus Schlesien - verleugnet das aber.

Da er als Linker von der deutschen Pauschalschuld ausgeht, kann er nicht zu seiner Herkunft als Vertriebener aus Schlesien stehen. Das wäre schließlich revanchistisch. Daher definiert er sich als Berliner um, selbstverständlich als toleranter Berliner gegenüber Türken, Arabern usw. Sollte aber plötzlich mitten in Berlin ein Deutscher auftauchen, z.B. aus Schwaben, versteht Thierse keinen Spaß. Da fühlt er sich überfremdet...
Der arme Mann.

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Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 24.01.2013 22:42 Uhr

Volles Verschtaendniss !!

Ach der Arme.
Mann ich hab da schun gutes Verschtaendniss fer den Wolfgang wenn der schtoehnt dass er nix ausser Hochdeitsch kann. Iss doch schad, odder net?
Mir gehts nur umgekehrt, isch red halt Paelzisch und hab deshalb noch nett richtig dess Hochdeitsch gelernt.
Kaeh Wunner da haperts dann unff aenner Fastnacht wo ma kaum Hochdeitsch babbelt, und sich dann am beschte mit Paelzisch, Badisch odder Schwaebish unnerhaelt.
Ich hab awwer grosses Vertraue dass der werte Wolfgang dess Schwaebisch schnell lernt, denn der is doch a ganz gscheiter Man, odder net?
Bis dann, fescht weiter mit dem "Ritz am Baeh, Ritz am Baeh" und so aehnliches Umpahpah.

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Lars Werner

Das ist die Doppelmoral der Linken, die von jedem Toleranz einfordern für Multikulti, Schwule, etc.

aber selber absolut uncool und intolerant sind. Das Problem ist noch viel größer, denn sie merken das nicht einmal.
Nach Definition von Herrn Thierse und den Gleichgesinnten sollen die Schwaben nur zahlen, damit in Berlin schön ausgeschlafen und gefeiert werden kann. Sonst sollen sie verschwinden und zu Hause arbeiten gehen, damit die Kohle weiter fliest. Ganz im Sinne von Herrn Wowereit.

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Karl Rotte

Mein Freund ist Schwabe...

Ja, für den Schwaben gibt's das nicht: Hochdeutsch als Muttersprache. Das wurde für's Fernsehen erfunden, aber daheim, da spricht Dagmar Berghoff bestimmt wie Heidi Kabel, und die FAZ-Redakteure "sin Väbräschä, denn sie klaue Aschebäschä" (der Schwob an sich weiß ja nicht, daß Aschebäsch vor kurzem in den BFV wechselte). Der schwäbische Aufschrei kommt nicht zuletzt daher, daß die Schwaben sich sehr über ihren Dialekt definieren. Und der liegt nun mal deutschlandweit in allen relevanten Rankings nur vor einem anderen: dem sächsischen.
Der Zottelmann hat Buße getan, wenn auch bei den Gelbfüßlern, jetzt lasst genug sein des albernen Spiels. Wolle mer's gut sei lasse? Ta-tää, ta-tää, ta-tää!

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Torsten Gingemeyer

Ein Multikultifanatiker der ein Toleranzproblem mit schwäbischen Wecken hat!

Die Doppelmoral und selektive Intoleranz eines Herrn Thierse ist unerträglich. Herr Thierse gehört zu jener Gruppe ewiggestrig-unbelehrbarer Multikultianhänger die ihren Landsleuten zwar mit klammheimlicher Freude kulturell sehr schwer verträgliche muslimische Unterschichten aufs Auge drücken aber selber derart Intolerant sind das sie bereits mit zugezogenen schwäbischen Neubürgern ein ausgeprägtes Akzeptanzproblem. Da wünscht man sich doch fast ein bereites zivilgesellschaftliches Bündnis das mit großem Engagement z.B. mit Lichterketten in Berlin gegen Regional- und Dialektrassismus täglich demonstriert und Menschen wie Herrn Thierse die Grenzen aufzeigt. Motto einer solchen Demo "Kein Schwabe ist illegal" oder "Schwaben lasst uns mit den Berlinern nicht allein". Die selektive Intoleranz des am linken Rand orientierten Herrn Thierse hat ein erhebliches Satirepotenzial!

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Johann Graf
Johann Graf (hagra) - 24.01.2013 18:05 Uhr

was wäre los in diesem unserem Lande..

hätte Thierse sich statt über Semmeln über "Döner" bklagt? (über jüdische oder Sinti-Spezialitäten ganz zu schweigen). Wie hätten Sie, Herr Mantel reagiert?

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christian saxinger

"Ich kann nichts außer Hochdeutsch.“

Thierse gnadenlos: Jeder Satz ein Volltreffer.

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Paul Mantel

Es würde mich doch tatsächlich interessieren

warum diese paar Worte von Herrn Thierse derartig weltbewegend aufgebauscht werden, dass er sogar ins Spätzleland reist um Abbitte zu tun. Das dabei Antworten kommen wie: Die Medien haben nichts besseres zu tun, es gibt scheinbar nichts wichtigeres im Augenblick etc akzeptiere ich nicht. Meine Theorie ist, dass der Leser in erster Linie nach Unterhaltung sucht und nicht nah Information oder Fakten. Es hätte auch genügt, wenn in ganz Berlin die Spätzles für einen Tag um 1 Cent billiger verkauft werden (Schwabengedenktag) das macht auch manchen Neuberliner extrem glücklich! Und wäre eine guter Grundstock für den geplanten Neubau.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 17:42 Uhr
Closed via SSO

Ist aber schon ziemlich nickelig ...

... Ihr Kommentar, denn:

Eine vernünftige Zeitung, z. B. die FAZ, besteht aus mehreren Blöcken und vielen vielen Seiten. Neben der grossen und kleinen Politik, der Wirtschaft, den Finanzen wird dort auch über Kunst (im weitesten Sinne des Wortes) geschrieben, über Vermischtes und manchmal auch über Spassiges.

So viel Weltbewegendes um all diese Seiten mit Weltbewegendem zu füllen, gibt es nicht.

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Closed via SSO

„Ich kann nichts außer Hochdeutsch“

... dem ist NICHTS mehr hinzu zu fügen. Kaum zu glauben wie viele EX-Ossis wir mittlerweile durchfüttern. Ich möchte fast sagen wir sind gekappert worden, BK, BP und Präsidenten des Deutschen Bundestages. Nicht schlecht.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 23:02 Uhr
Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 24.01.2013 23:02 Uhr

@muschke

ein Kommentar um 16:xx spricht auch nicht gerade für Überstunden.

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Georg Kirchner

Der Spruch rettet den Tag!

Danke Herr Muschke, das war der Schenkelklopfer des Tages!

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Closed via SSO

Jemand der um 15.30 Uhr Zeit hat einen Kommentar zu verfassen füttert wahrscheinlich

niemanden mehr durch. LOL

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24.01.2013, 13:06 Uhr

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