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Sydney : Schwule und Lesben feiern 40 Jahre Mardi Gras

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„Australien hat Ja zur Gleichberechtigung gesagt!“ Viele Australier freuen sich noch über die Abstimmung zur Ehe für alle. Bild: Reuters

Mit Glitzer, viel nackter Haut und natürlich im Zeichen des Regenbogens feiern Tausende Schwule und Lesben in Sydney die Mardi Gras-Parade – und die Ehe für alle.

          Rund 12.000 Schwule und Lesben sind in Sydney zur jährlichen Mardi Gras-Parade auf die Straße gegangen. Sie erinnerten am Samstag zugleich an den ersten derartigen Marsch vor 40 Jahren, der von der Polizei brutal niedergeschlagen worden war. Tausende Regenbogenfahnen wehten am Samstag in der australischen Sommersonne. Angeführt wurde die Parade von einem Festwagen der Ureinwohner, auf dem sich der Aborigine Chris Bonney als britischer Entdecker James Cook verkleidet hatte.

          Die Aktivistin Betty Hounslow (66) erinnerte an den ersten Marsch 1978, als die Polizei auf die Teilnehmer eindrosch und 53 von ihnen festnahm. „Jetzt marschiert die Polizei mit uns in der Mardi Gras-Parade. Das ist echt unglaublich“, sagte die „78-erin“. Bis vor rund 20 Jahren war Homosexualität in Australien noch strafbar. Im vergangenen Jahr wurden gleichgeschlechtliche Ehen ermöglicht. Am Donnerstag heirateten in Sydney zwei Männer auf dem höchsten Punkt der weltberühmten Hafenbrücke.

          Es ist bunt und es glitzert: Die Mardi Gras-Parade ist farbenprächtig und ausgelassen. Bilderstrecke

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