http://www.faz.net/-gum-95kt9

Serie „The Walking Dead“ : Strafe für Produzenten wegen Tod von Stuntman

  • Aktualisiert am

Szene aus „The Walking Dead“ Bild: AP

Es soll ein „Weckruf“ für Hollywood sein: Nach dem Tod eines Stuntmans bei Dreharbeiten müssen Produzenten die maximal zulässige Strafe zahlen. Sehr hoch ist die allerdings nicht.

          Die Produktionsfirma der amerikanischen Zombieserie „The Walking Dead“ ist nach dem Tod eines Stuntmans mit einer Geldstrafe belegt worden. Das Unternehmen Stalwart Films müsse die maximal zulässige Strafe von 12.675 Dollar (gut 10.500 Euro) zahlen, erklärte die amerikanische Behörde für Arbeitssicherheit (OSHA) am Freitag. Die Entscheidung sei ein „Weckruf“ für Hollywood. Die gesamte Filmbranche müsse dafür sorgen, dass die Sicherheit von Schauspielern und Stuntmen gewährleistet sei.

          Der Stuntman John Bernecker starb im Juli, nachdem er bei Dreharbeiten im Bundesstaat Georgia von einem Balkon fast sieben Meter in die Tiefe gestürzt war. Medienberichten zufolge verpasste er ein Sicherheitskissen um mehrere Zentimeter.

          In den vergangenen beiden Jahren hatten sich am Set mehrerer Kino- und Fernsehproduktionen zahlreiche Unfälle ereignet. Bei einem Flugzeugabsturz am Rande von Dreharbeiten zum Film „Barry Seal: Only in America“ mit Hollywood-Star Tom Cruise waren 2015 in Kolumbien zwei Piloten ums Leben gekommen. Auch die Dreharbeiten zu den Filmen „Resident Evil: The Final Chapter“ und „Blade Runner 2049“ wurden von tödlichen Unfällen überschattet.

          Weitere Themen

          Seehofer verteidigt Vorgehen Video-Seite öffnen

          Abschiebung von Sami A. : Seehofer verteidigt Vorgehen

          Er galt als Gefährder, ein Gericht erklärte seine Abschiebung als unzulässig. Der ehemalige Leibwächter Osama Bin- Ladens wurde nach Tunesien zurück geschickt und nahm sich das Leben. Dieses Vorgehen sorgt für Ärger. Der Innenminister sieht keine Fehler.

          Topmeldungen

          Präsident Trump will die Marke „Made in USA“ durch eine Ausstellung im Weißen Haus stärken.

          „Made In USA“ : Seht her, so toll ist Amerika

          Cowboy-Stiefel, Kampfjet, Waffenschränke: Trump plant eine Ausstellung heimischer Produkte, um seine Handelspolitik zu untermauern. Währenddessen stapelt sich in amerikanischen Kühlhäusern immer mehr Fleisch.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.