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Reaktionen auf Klimaausstieg : „Heute hat unser Planet gelitten“

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Hält nichts von Trumps Klima-Entscheidung: Schauspieler und Politiker Arnold Schwarzenegger Bild: EPA

Nicht nur die politische Welt diskutiert Trumps jüngste Entscheidung, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen. Viele Prominente beteiligen sich ebenfalls an der Kontroverse – und zeigen sich entsetzt.

          „Heute hat unser Planet gelitten. Es ist wichtiger, als je zuvor, zu handeln“, twitterte Hollywood-Star Leonardo DiCaprio. Der 42-jährige Schauspieler ist einer von unzähligen Stars, die sich über Trumps Klima-Entscheidung empören. Der Oscar-Preisträger setzt sich seit Jahren für den Umweltschutz ein und bat auf Twitter darum, Umweltorganisationen zu unterstützen.

          Derweil geht ein Video von Schauspieler und Politiker Arnold Schwarzenegger viral. Der 69-Jährige rief bei Instagram zu einer Revolution an der Basis auf, „um unseren Planeten zu retten“. Man könne schon auf lokaler Ebene viele Schadstoffemissionen kontrollieren. An Trump gerichtet meinte Schwarzenegger: „Bitte, Mister Präsident: Wählen Sie die Zukunft“ und zeigte Bilder von Solardächern.

          Drastische Worte fand R&B-Musiker John Legend: „Wir müssen dieses Arschloch stoppen,“ meinte er und rief mit Blick auf die Kongresswahl im kommenden Jahr dazu auf, wählen zu gehen.

          Unterdessen zeigten diverse Städte Solidarität mit den Trump-Gegnern. So wurden in Paris, Boston und New York Gebäude und Brücken in Grün erleuchtet, um an den Klimawandel zu erinnern:

          Auch die Sängerin Katy Perry ärgerte sich über die Entscheidung des Präsidenten. Sie twitterte: „Donald Trump, ich bitte Sie ergeben darum, an ihre Kinder zu denken, an deren Kinder und alle Kinder, die mit den Resultaten Ihrer Entscheidung werden leben müssen.“ Die Pop-Sängerin, die aus einem streng republikanischen Haushalt stammt, hatte sich bereits im Wahlkampf 2016 offen gegen Donald Trump ausgesprochen und als Unterstützerin Hillary Clintons fungiert.

          Der Selfmade-Milliardär, Unternehmer und Besitzer der Dallas Mavericks, Mark Cuban, fordert indes konkrete Schritte von allen Politikern. Sie müssten sich mit dem Präsidenten Trump zusammensetzen und an möglichen Lösungen arbeiten.

          Die Hollywoodschauspielerin Bette Midler erklärte auf Twitter, es habe nie einen „destruktiveren Größenwahnsinnigen“ im Weißen Haus gegeben. Die Schauspielerin machte die Presse in den Vereinigten Staaten mitverantwortlich für Trumps Wahlsieg.

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