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Mittwoch, 15. Februar 2012
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„Sanfermines“ Stierhatz zu Ehren des Schutzheiligen

07.07.2006 ·  Seit Jahrhunderten hetzen Torros und Mozos Anfang Juli zu Ehren des Schutzheiligen San Fermín durch die Straßen von Pamplona. Auf der ganzen Welt bekannt wurde das Treiben durch Heminways Roman „Fiesta“.

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Sechs Kampfstiere und sechs zahme Leitochsen werden jedes Jahr durch die Altstadt des nordspanischen Pamplona gejagt. Die tägliche Hatz („encierro“) zur Stierkampfarena zwischen dem 7. und 14. Juli ist Teil des Volksfestes zu Ehren von Pamplonas Schutzpatron San Fermín.

Im Volksmund werden die Feierlichkeiten „Sanfermines“ genannt. Junge Männer („mozos“), die weiße Hosen und Hemden sowie rote Halstücher und Schärpen tragen, laufen bei der Jagd vor den Tieren her. Beim täglichen Stierkampf abends werden die Stiere in der Regel alle getötet; begnadigt werden nur die, die besonders mutig sind und sich als Zuchtbullen eignen.

Hemingway war beeindruckt

Abgesperrte Seitenstraßen verhindern, daß die Tiere auf der 825 Meter langen Strecke ausreißen. Durch schmale Öffnungen können sich die „mozos“ flüchten. Seit 1924 kamen bei der Hatz 14 Treiber ums Leben, mehr als 200 wurden schwer verletzt. Die rund 600 Kilogramm schweren Stiere laufen bis zu 25 Kilometer in der Stunde schnell.

Eine Hatz dauert meist keine vier Minuten. Berühmt wurde das Treiben durch Hemingways Roman „Fiesta“. Inzwischen ist der jahrhundertealte Brauch ein Massenspektakel.

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