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Persönlich Leid und Freud der reichen Männer

Millionäre unter sich: Microsoft-Gründer Gates ist auch als reichster Mann Amerikas nicht vor nervigen E-Mails gefeit, Lance Armstrong nutzt sein Vermögen für einen guten Zweck und Thomas Gottschalk kauft sich ein Schloß.

© KEYSTONE Vergrößern Spam-Opfer: Bill Gates

Microsoft-Gründer Bill Gates, der reichste Amerikaner, erhält rund vier Millionen E-Mails pro Tag. Damit ist er vermutlich auch der am meisten mit unerwünschten Spam-Mails belästigte Mensch der Welt. Wie Microsoft-Geschäftsführer Steve Ballmer am Donnerstag auf einem Kongreß in Singapur sagte, verfügt die Microsoft-Spitze allerdings über eine ganze Abteilung, die sich um das Aussortieren unerwünschter Mails kümmert.

Armstrongs Motto „Livestrong“

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Der sechsfache Tour-de-France-Gewinner Lance Armstrong hat wieder einmal einen Rekord aufgestellt. Dieses Mal zwar nicht im gelben Trikot, dafür mit einem gelben Gummi-Bändchen um das Handgelenk - und für einen guten Zweck. Von den gelben Armbändern mit der Aufschrift „Livestrong“ (Lebe stark) - Armstrongs persönlichem Lebensmotto, seit er den Krebs besiegt hat - hat die Lance-Armstrong-Stiftung (LAF) in Zusammenarbeit mit dem Sportartikelhersteller Nike schon mehr als 22 Millionen Stück zu je einem Dollar produziert.

Livestrong Armband © dpa/dpaweb Vergrößern Jeder will es haben: das „Livestrong”-Armband

Das Geld fließt in die Stiftung des 33 Jahre alten Radrennfahrers, die er 1997 gründete, als er selbst an Hodenkrebs erkrankte, und soll die Krebsforschung sowie Krebspatienten und deren Familien unterstützen. Ähnlich wie die rote Aidsschleife hat sich das gelbe Symbol der Solidarität in Amerika zum Modetrend entwickelt: Schauspieler Bruce Willis, Tennisspielerin Serena Williams, ja sogar Präsident George W. Bush haben angeblich eines.

Wer das Band über die Homepage der Stiftung bestellen will, muß wegen der großen Nachfrage mit bis zu vier Wochen Lieferzeit rechnen. Mittlerweile werden die Bändchen schon auf dem Schwarzmarkt gehandelt und im Internet versteigert.

Küche mit Opulenz und Vielfalt

Der „Koch des Jahres“ im neuen Gault-Millau-Restaurantführer ist der erst 33 Jahre alte Christian Scharrer vom Restaurant „Imperial“ im Schloßhotel „Bühlerhöhe“ in Bühl bei Baden-Baden.

Scharrer, dessen Küche eine Opulenz und Vielfalt biete, die in Deutschland selten sei, stammt ebenso wie einer der Aufsteiger des Jahres, Klaus Erfort vom „Gästehaus Klaus Erfort“ in Saarbrücken, aus der einflußreichen Schule des Drei-Sterne-Koches Harald Wohlfahrt.

Gottschalk: Der Heimkehrer

Thomas Gottschalk kommt zurück nach Deutschland: Nach elf Jahren in Kalifornien zieht es den Showmaster und seine Frau Thea zurück in die Heimat, genauer gesagt in die 17.000-Einwohner-Stadt Remagen. Rund 3,5 Millionen Euro soll das Schloß Marienfels mit Blick auf den Rhein gekostet haben. Remagens Bürmeister Herbert Georgi nennt den Kauf eine gute Entscheidung: „In Deutschland ist die Stimmung derzeit ja nicht so gut, da setzt dieser Umzug für unsere Bürger ein positives Zeichen.“

Aber was hat Remagen, was Kalifornien nicht hat? „Vier Jahreszeiten“, sagt Georgi nüchtern. „Im November tristes Wetter und im Winter auch mal ein paar Schneeflocken.“ Leute, die lange im Süden gelebt haben, sehnten sich offensichtlich danach. Zudem liege das Schloß geschützt wie ein Adlerhorst über dem Rhein: Da ist Familie Gottschalk auch vor Paparazzi sicher.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung / J.D./ simo., AFP

 
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