http://www.faz.net/-gum-8kl7u

Kolumbien : Nobelpreisträger Gabriel García Márquez ziert 50.000-Peso-Schein

  • Aktualisiert am

Herausgegeben im Geburtsort des Autors: der neue 50.000-Peso-Schein Kolumbiens Bild: AFP

Er trug den Namen seines Landes in die Welt hinaus, nun hat Kolumbien dem Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez eine späte Ehre zukommen lassen.

          Kolumbien ehrt seinen berühmtesten Schriftsteller mit einer eigenen Banknote: Ein Bild des Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez ziert den neuen 50.000-Peso-Schein, der am Freitag in Umlauf gebracht wurde. Der 2014 verstorbene Schriftsteller habe den Namen Kolumbiens seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts in die Welt getragen, sagte der Vorsitzende der kolumbianischen Zentralbank, José Darío Uribe, bei der Vorstellung des neuen Geldscheins.

          Die ersten Banknoten im Gegenwert von umgerechnet etwa 15,40 Euro wurden in Aracataca ausgegeben, dem Geburtsort von Márquez. Jadis Saker durfte den in hellem Lila gestalteten Schein als erster Kunde in Empfang nehmen. „Dieser Moment wird sich in mein Gedächtnis einbrennen“, sagte er der Zeitung „El Heraldo“.

          García Márquez wurde 1927 geboren. 1967 erschien sein bekanntestes Werk, „Hundert Jahre Einsamkeit“, eine Saga um eine Familie an der kolumbianischen Karibikküste im 19. und 20. Jahrhundert. Der Roman wurde in 35 Sprachen übersetzt und mehr als 30 Millionen Mal verkauft. Den Literaturnobelpreis erhielt er 1982. Der meistgelesene Autor Lateinamerikas starb 2014 in Mexiko-Stadt.

          Quelle: AFP

          Weitere Themen

          Ein ganz großer Wurf

          Unser täglich Buch (5) : Ein ganz großer Wurf

          Die Zeiten, in denen sich der Handball, in denen sich der Sport abseits des Fußballs ins kollektive Gedächtnis einbrennen konnte, scheinen vorbei. Ein Buch erinnert an eine Zeit, als das noch anders war.

          Vergewaltiger zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt Video-Seite öffnen

          Junges Paar überfallen : Vergewaltiger zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt

          Das Bonner Landgericht hat den Angeklagten im Prozess um die Vergewaltigung einer Camperin in den Bonner Siegauen wegen besonders schwerer Vergewaltigung in Tateinheit mit besonders schwerer räuberischer Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Der Angeklagte hat die Tat bis zum Schluss bestritten.

          Topmeldungen

          Christian Lindner : Demut unter der Dusche

          Der FDP-Vorsitzende legt am zweiten Tag der Sondierungen ein Buch über die Rückkehr der Liberalen vor – und seine Rolle dabei. Zudem will er einen Autoritätsverlust bei Merkel erkennen.
          Eheschließung für alle: Kritiker des Gesetzes befürchten eine schleichende Islamisierung des sozialen Lebens.

          Türkei beschließt neues Gesetz : Ehe für alle

          In der Türkei dürfen künftig auch Muftis Paare vermählen. Kritiker sehen das Gesetz als Angriff auf den Säkularismus – und befürchten eine Zunahme von Kinderheiraten.
          Ihre Bewerbung gefällt dem Kreml: die russische Journalistin Xenia Sobtschak, hier 2012 in Moskau

          Kandidatin Sobtschak : Ein Geschenk des Glamours

          Die Journalistin Xenia Sobtschak, die schon Glamour-Girl und Heldin in Reality-TV-Shows war, will bei der russischen Präsidentenwahl antreten. Das stößt auf Kritik – aus Sicht des Kremls ist ihre Bewerbung aber von Vorteil.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.