http://www.faz.net/-gum-93hd7

Tödliche Schüsse in Bremen : Mann stellt sich nach Vorfall im Supermarkt der Polizei

  • Aktualisiert am

Polizeiabsperrungen am Rewe-Supermarkt im Bremer Stadtteil Gröpelingen nach der Tat. Vor dem Supermarkt wurde ein Mann am 2.11.2017 angeschossen. Bild: dpa

Vier Tage nach den tödlichen Schüssen vor einem Supermarkt in Bremen hat sich der mutmaßliche Täter der Polizei gestellt. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl wegen Mordes vor.

          Nach den tödlichen Schüssen in einem Supermarkt in Bremen hat sich der mutmaßliche Täter der Polizei gestellt. Der 30 Jahre alte Mann sei am Sonntagnachmittag mit seinem Anwalt auf einem Polizeirevier in der Innenstadt erschienen, teilten die Beamten am Abend mit. Spezialkräfte der Polizei hätten ihn sofort festgenommen. Gegen den Mann, der nach der Tat geflohen war, lag ein Haftbefehl wegen Mordes vor. Zu den Vorwürfen habe er geschwiegen, hieß es.

          Der Mann gilt laut Polizei als dringend tatverdächtig, am Donnerstag auf einen 25-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen geschossen zu haben. Der junge Mann war kurz nach dem Angriff seinen Verletzungen erlegen. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Schütze und das Opfer kannten. Einen terroristischen Hintergrund schlossen die Ermittler aus. Der Tatverdächtige sitzt laut Polizei in Untersuchungshaft. Der Supermarkt liegt direkt an einem Wohngebiet im Bremer Stadtteil Gröpelingen.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Islamistische Gefahr in Berlin : Gewachsene Gewaltbereitschaft

          In Berlin ist eine beunruhigende Entwicklung zu beobachten: Die Zahl der Salafisten hat sich in den vergangenen sechs Jahren beinahe verdreifacht. Zur großen Mehrheit gehören keine Flüchtlinge.
          Die Anfänge der Gruppe: Proteste gegen Flüchtlinge in Freital im Sommer 2015

          Freital-Prozess : Alles andere als Lausbubenstreiche

          Die Eskalation der Gewalt habe noch bevorgestanden: Die Anklage sieht den Terrorvorwurf bestätigt und fordert Haftstrafen im Prozess gegen die Gruppe Freital.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.