23.03.2005 · Die Sorge um Rainier III. von Monaco wächst. Der Fürst muss inzwischen künstlich beatmet werden. Seine Kinder Caroline, Stephanie und Albert wachen abwechselnd an seinem Krankenbett.
Das Fürstentum Monaco ist in ernster Sorge um Fürst Rainier III. Der an einer schweren Lungenentzündung erkrankte Monarch wurde am Mittwoch auf der Intensivstation der Herz-Lungen-Klinik von Monaco künstlich beatmet. „Die Atemprobleme haben die Einrichtung einer mechanischen Atmungsunterstützung notwendig gemacht“, erklärten die behandelnden Ärzte in einem Bulletin. Auch Herz und Nieren arbeiteten nicht ausreichend. Aus dem Umkreis des Fürsten hieß es, Fürst Rainiers Zustand sei „ernst, aber im Augenblick stabil“.
Der Erzbischof von Monaco, Bernard Barsi, besuchte Fürst Rainier am Mittwoch in der Klinik. Bereits am Vorabend hatte der Erzbischof sich ans Krankenbett des 81jährigen begeben. Auch Rainiers Töchter Caroline (48) und Stephanie (40) sowie Kronprinz Albert (47) lösen sich dem Vernehmen nach am Krankenbett ab.
Behandlung seit dem 7. März
Fürst Rainier war nach einer Erkältung am 7. März wegen einer Lungenentzündung in die Klinik des Kleinstaates am Mittelmeer eingeliefert worden. Zwischendurch schien sich sein Zustand zu verbessern. Während des traditionellen Rosenballs am Wochenende hieß es sogar, Rainier könne möglicherweise in wenigen Tagen wieder in den Palast zurückkehren. Doch am Dienstag teilte das Fürstenhaus mit, eine Verschlimmerung der Lungenentzündung habe die Verlegung auf die Intensivstation erforderlich gemacht.
Rainier hat seit einer Herzoperation im November 1994 regelmäßig Gesundheitsprobleme. Im Februar 2000 wurde er an der Lunge operiert. Seit 2002 häuften sich die Krankenhausaufenthalte und Prinz Albert übernahm die Tagesgeschäfte.