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Die Royals in Hamburg : Endlich keine Krawalltouristen mehr

  • Aktualisiert am

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (links) kann nach dem von Ausschreitungen überschatteten G-20-Gipfel ein paar nette Bilder gut gebrauchen. Bild: AFP

Keine schwarzen Masken, sondern ein lila-farbenes Kleid zu einer roten Handtasche: Dank Stil-Ikone Kate und ihrem Mann William gehen aus Hamburg wieder schöne Bilder um die Welt. Die Deutschland-Tour der Royals geht mit der Stippvisite zu Ende.

          Royaler Glamour in Hamburg: Beim letzten Tag ihres Deutschland-Besuchs haben Prinz William und Herzogin Kate am Freitag in der Hansestadt ein buntes Programm mit Musik, Sehenswürdigkeiten und wissenschaftlichen Gesprächen absolviert. Per Zug war das Paar (beide 35) am Mittag aus Berlin eingetroffen. Etliche Schaulustige kamen, um die Prominenz aus Großbritannien zu bejubeln und einen Blick auf Kates Garderobe zu werfen: Sie trug ein lila-farbenes Kleid, dazu eine rote Handtasche.

          Beim Internationalen Maritimen Museum wurde das Paar von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Museumsdirektor Peter Tamm jun. empfangen. Die Royals bestaunten im Foyer ein neugefertigtes Modell der königlichen Jacht „Britannia“. William zeigte sich beeindruckt: „Das ist fantastisch“, sagte er und konnte kaum glauben, dass es in nur drei Monaten gefertigt worden war. Ob es originalgetreu nachgearbeitet worden sei, fragte ihn Christian Hinneberg, ein Enkel des Museumsgründers. „Da müsste ich eine Lupe herausholen. Meine Großmutter wüsste das besser“, antwortete der Enkel der Queen.

          Herzogin Kate begrüßt vor dem Hauptbahnhof in Berlin Polizisten, bevor sie und ihr Mann Prinz William mit dem Zug nach Hamburg fahren. Bilderstrecke

          Das royale Paar traf im Konferenzraum „Schwimmendes Klassenzimmer“ auf Studenten und Wissenschaftler, die sich mit Forschungsthemen rund um die Sicherung von Meeren und Ozeanen für künftige Generationen beschäftigen. Drei Tage blieben der Prinz und die Herzogin insgesamt in Deutschland, zuvor waren sie in Berlin und Heidelberg.

          Interaktives Kinderkonzert in der Elbphilharmonie

          Zur Stippvisite in Hamburg gehörte auch ein Besuch zum neuen Wahrzeichen der Stadt, der Elbphilharmonie. Die Royals fuhren gemeinsam mit Bürgermeister Scholz und Intendant Christoph Lieben-Seutter die Rolltreppe zur öffentlichen Plaza hoch. Auf dieser Aussichtsplattform schüttelten William und Kate die Hände der wartenden Fans und plauderten mit einigen.

          Anschließend ging es in ein interaktives Kinderkonzert der Symphoniker Hamburg im Großen Saal. Zusammen mit rund 350 Grundschülern aus sozial schwachen Stadtteilen lauschten die prominenten Besucher dem Konzert mit dem Titel „Juris Suche nach der Schicksalssinfonie“ mit Ausschnitten aus Ludwig van Beethovens 5. Symphonie.

          Nach einem Besuch bei Airbus in Finkenwerder stieg die royale Familie dann am Nachmittag in ihre Privatmaschine, die sie nach Großbritannien bringen sollte. Zum Abschied drehte sich das royale Paar mit seinen Kindern nicht mehr um – zur Enttäuschung aller Fotografen.

          Bei den vorherigen Terminen in Hamburg waren die beiden Kinder George (3) und Charlotte (2) nicht dabei. Doch bei Airbus wurden sie wieder zu ihren Eltern gebracht. Die Familie inspizierte zwei Helikopter, die Kinder krabbelten hinein. Beim Abschied war auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz wieder dabei.

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