Das wahrscheinlich kleinste Filmfestival der Welt. Fünf Tage, neun Filme, eine Ikone. Es ist kurz vor Mitternacht, und Jean-Louis Trintignant, 81, beantwortet mit der ihm eigenen Sanftmut immer noch die Fragen der Zuschauer zu seinem neuen Film - „Liebe“, Regie Michael Haneke. Es ist unerträglich schwül im einzigen Kino von Chambon-sur-Lignon, die Kinobesucher schwitzen, nur der französische Großschauspieler zeigt keinerlei Ermüdung. Es sind die großen Fragen, die hier von einem großbürgerlichen Publikum gestellt werden, es geht um die Liebe, das Leben und den Tod. Es sind die Fragen des Films.
Dass ausgerechnet hier in der 2000-Einwohner-Provinz die französische Premiere von Trintignants Film stattfindet, ist ein Plot, der selbst nach einer Verfilmung verlangt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der jüdische Filmemacher und Intellektuelle Serge Korber, ein Trintignant-Freund seit fünfzig Jahren, hier zwischen den waldreichen Vulkanhügeln von der Résistance vor den Nazis gerettet. Als Dank dafür schenkte er Chambon sein Filmfest, Freund Trintignant kommt, sooft es seine Gesundheit erlaubt. Am nächsten Tag sind wir mit ihm, der 1956 an der Seite von Brigitte Bardot in „Und immer lockt das Weib“ seinen internationalen Durchbruch feierte, auf der Terrasse des Hôtel Bel Horizon zum Interview verabredet. Nebenan hält die Frauen-Volleyballnationalmannschaft Frankreichs, die in der Nähe ihr Trainingslager aufgeschlagen hat, einen Kaffeeplausch.
Jean-Louis Trintignant hat die vielleicht schönste, auf jeden Fall die charismatischste Stimme, die ein Schauspieler nur haben kann. Aufgerauht und doch sanft, nimmt sie sein Gegenüber gefangen. In „Liebe“ spielt Trintignant den rüstigen Rentner Georges, der seine geliebte Ehefrau und intellektuelle Vertraute Anne (Emmanuelle Riva) nach einem Schlaganfall pflegen muss, bis ihm die letzten Kräfte versagen. Beim Interview trägt Trintignant einen dunkelblauen Pullover, darunter ein hellblaues Hemd, das an der Taille herausschaut. Laissez-faire eines freien Geistes.
Monsieur Trintignant, können Sie mit 81 Jahren die Liebe erklären?
Kann ich nicht, das kann keiner. Vielleicht so: Es ist jedes Mal anders, es gibt keine Regeln. In der Liebe muss man sich gehen lassen, wer zu viel nachdenkt, liebt nicht.
Sie haben mal gesagt, Sie haben niemanden so stark geliebt wie Ihre älteste Tochter Marie, die 2003 von ihrem Freund, dem Rocksänger Bertrand Cantat, in einem Eifersuchtsanfall unter Alkoholeinfluss erschlagen wurde. Was war das Besondere an ihr?
Das kann ich nicht erklären. Aber es stimmt, nie habe ich jemanden so stark geliebt wie sie. Meine Tochter hat mit vier verschiedenen Männern vier Kinder gezeugt. Ich war jedes Mal sehr eifersüchtig auf diese Männer, die ich alle gut kannte, denn jedes Mal nahmen sie mir ein Stück von ihr weg. Am Ende sogar alles.
Wie sehr vermissen Sie sie?
Ich vermisse sie jede Minute meines Lebens.
Können Sie Cantat für das, was er getan hat, inzwischen vergeben?
Vergebung? Niemals! Solange ich lebe, werde ich denjenigen hassen, der meine Tochter getötet hat. Zuerst habe ich gedacht, dass es mein Schicksal sein würde, ihn umzubringen. Heute denke ich anders darüber.
Hat Cantat jemals versucht, Ihnen seine Tat zu erklären?
Nein, er hat nur an eines gedacht, dass die Strafe so milde wie möglich ausfällt und er bald wieder aus dem Gefängnis freikommt. Was auch passiert ist. Solange ich lebe, möchte ich ihm nicht mehr begegnen. Cantat ist für mich gestorben.
Sie haben zwei Ihrer drei Kinder überlebt; Ihre erste Tochter Pauline starb mit neun Monaten am plötzlichen Kindstod. Sind Sie ein einsamer Mensch?
Nein, ich habe viele Freunde, ich fürchte mich nicht vor der Einsamkeit. Aber der Tod meiner beiden Töchter war das Drama in meinem Leben. Nach Maries Tod war ich drei Monate lang am Boden zerstört. Ich habe nicht mehr gesprochen, ich bin nicht mehr aus dem Haus, ich habe gar nichts mehr getan. Eines Tages sagte ich mir: Entweder du machst jetzt Schluss, oder du kümmerst dich um die vier Kinder, die sie hinterlassen hat. Sie brauchen ihren Großvater jetzt am dringendsten. Letzten Endes habe ich mich für das Leben entschieden.
Hilft Ihnen Ihr Glaube?
Gott ist mir dabei überhaupt keine Hilfe. Er hat diese Tragödie nicht verhindert, er kann mir gestohlen bleiben.
Ihr neuer Film „Liebe“ behandelt in anrührender Weise die großen, universellen Themen des Lebens: die Liebe, das Älterwerden, Krankheit und Tod. Hatten Sie als junger Mann die Hoffnung, die eine große Liebe zu finden, die ein ganzes Leben lang hält?
Es wäre mein großer Wunsch gewesen, diese eine Frau kennenzulernen. Eine Frau, von der ich bedingungslos geliebt werde. Es ist leider nie passiert. Die Liebe ist in meinem Leben ein einziger Misserfolg, ich bin zu oft an ihr gescheitert. Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht wieder mit Brigitte.
Sie meinen Brigitte Bardot, die in Ihrer Autobiographie über sie schreibt: „Ich habe ihn geliebt, wie ich sonst niemanden geliebt habe.“ Was genau suchte das Superweib in dem schüchternen Jüngling Trintignant?
Das war reiner Zufall. Vielleicht suchte sie so einen intellektuellen, vergeistigten Typen wie mich, weil sie selbst da wenig zu bieten hatte. Ich mag zwei Zeilen von Jacques Prévert zu dem Thema. Da heißt es: Eine Frau sagt zu ihrem Mann: „Du liebst mich nicht!“ Er antwortet: „Doch, ich würde für dich sterben, so sehr liebe ich dich. Aber ich möchte auch ein bisschen mit dir leben.“
Bardot und Sie waren das europäische Kino-Traumpaar der fünfziger Jahre. War sie nicht Ihre erste große Liebe?
Nein, ein Begehren vielleicht, aber keine Liebe. Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Die wirklich große Liebe meines Lebens habe ich mit einer Deutschen erlebt. Das war vor zwanzig Jahren, und sie war das genaue Gegenteil von Brigitte Bardot. Sie war sehr hager, sehr autoritär, sie hat mich dauernd herumkommandiert. Wie ein Nazi eben. Nur Spaß! Und eines Tages hat sie mich für eine andere Frau verlassen. Können Sie sich das vorstellen?
Das muss bitter gewesen sein.
Nein, ich war nicht verbittert, denn sie hat mir vieles beigebracht, was eine tiefe Liebesbeziehung ausmacht. Sie sagte, was sie dachte, und tat, was sie wollte. Ihre resolute Klarheit war einfach phänomenal. Ausgerechnet eine Deutsche bringt einem Franzosen die Liebe bei. Kann man sich das vorstellen? Das verrate ich Ihnen jetzt nur, weil meine Frau nicht dabei ist, sie ist Elsässerin und spricht Deutsch: Ich habe diese Deutsche vor einigen Jahren wiedergesehen, und es war immer noch ein Funken zwischen uns. Aber wir beide hatten unser neues Leben.
Haben Sie heute noch Kontakt zur Bardot?
Nein, sie ist heute eine alte, sehr müde Dame im Rollstuhl. Was sie in ihrer Autobiographie geschrieben hat, gefiel mir nicht besonders, und sie hat schreckliche rechtsextremistische Ideen, die ich nicht leiden kann. Wie gesagt: Das Denken war nicht so ihre Stärke.
Kann einem die große Liebe auch Angst machen?
Ja, ja, ja! Natürlich! Wer vor der Liebe keine Angst hat, muss ein Dummkopf sein. Die Liebe kann man nicht beherrschen. Ich habe sehr viel gelitten, aber ich habe ihr immer getrotzt. Ich war zeit meines Lebens ein leidenschaftlicher Mann, ein leicht entflammbarer Kerl. Sagen wir, wie es ist: ein großer Liebhaber. (Trintignant grinst.)
Dann muss das hohe Alter für Sie eine extreme Qual sein?
Es ist schwer für mich, das Alter zu akzeptieren. Ich sehne mich nach der Jugend, nach den Gefühlen und Momenten der jungen Liebe. Ich weiß natürlich, dass man mit seinem Alter leben muss; aber ich möchte herumspringen, ich möchte verrückt sein, ich möchte Rennen fahren, dazu bin ich nicht mehr in der Lage. Mein Arm macht mir immer noch zu schaffen, den ich mir letztes Jahr gebrochen habe. Ich bin nicht in großer Form. Es ist ein Jammer.
Was ich meine: Leiden Sie darunter, dass Sie körperlich nicht mehr so lieben können, wie Sie gerne möchten?
Monsieur, da irren Sie sich. Natürlich lebt man im Alter seine Beziehungen auf weniger sinnliche und wollüstige Art als in der Jugend, aber es stimmt nicht, dass die Sinnlichkeit einfach verschwindet. Meine Sexualität ist mir auch heute noch sehr wichtig. Fragen Sie meine Frau! (Trintignant lächelt.)
Ein Thema des Films ist die Sterbehilfe. Als junger Mann haben Sie mehrmals versucht, sich das Leben zu nehmen. Haben Sie mal daran gedacht, Vorkehrungen für den Fall zu treffen, dass Sie krank und bettlägerig werden und nicht mehr über Ihren eigenen Tod bestimmen können?
Ja, ich denke oft daran. Ich wollte mir genau dafür einen Revolver kaufen. Aber in Frankreich darf man solche Waffen nicht besitzen, und daher hat man mir einen Revolver verkauft, der keine richtigen Patronen abfeuern kann. Ich kann mich damit also nicht mal selbst erschießen. Wenn man älter wird und krank ist, ist es sehr schwer sich das Leben zu nehmen, deswegen ist das Thema Sterbehilfe so wichtig. Ich hoffe, dass ich jemanden finden werde, der bei mir den Knopf drückt, wenn es so weit ist.
Sie haben mal den Satz gesagt: „Ich wurde schon verzweifelt geboren.“ Woher diese Verzweiflung?
Es gibt Menschen, die kommen optimistisch auf die Welt, ich bin als Pessimist geboren. Manche sehen ein halbvolles Glas, andere ein halbleeres Glas; ich sehe das leere Glas. Ich habe als junger Mann immer geglaubt, ich würde jung sterben. Ich hatte eine gewisse Todessehnsucht, die mir attraktiv und lohnend vorkam. Vielleicht habe ich daraus eine stärkere Empfindsamkeit und Sensibilität entwickeln können als andere.
Eine Sensibilität, die Ihre Kunst als Schauspieler befeuert hat?
Ja, wahrscheinlich. Ohne diese Verzweiflung wäre ich nicht Schauspieler geworden.
Verzweifelt ist das eine, aber Sie haben als Jugendlicher etliche Selbstmordversuche unternommen. Das geht darüber hinaus.
Manche erleben Misserfolge und leben ganz gut damit. Ich sehe nur, was mir nicht gelungen ist, woran ich im Leben gescheitert bin. Bei einer Liebesgeschichte zum Beispiel nehme ich immer nur das schmerzhafte Ende wahr, nie den aufregenden Beginn. Als ich sieben, acht Jahre alt war, fand ich die Welt so ungerecht - sie war einfach nicht für mich gemacht. Deswegen die Selbstmordversuche. Auf der anderen Seite spürte ich auch, dass ich ein Mensch mit einer besonderen Gabe bin, der all die Gemeinheiten und Ungerechtigkeiten auch ertragen kann. Sonst hätte ich nicht überlebt.
Sie kommen aus einem gutbürgerlichen, industriellen Elternhaus. Armut kann nicht der Grund für Ihre Verzweiflung gewesen sein.
Meine Eltern stammten aus bürgerlichen Verhältnissen, aber sie hatten Geldsorgen. Als ich 18 war, habe ich sogar für ihren Lebensunterhalt gesorgt. Sie hatten keine Arbeit, und als Spießbürger waren sie zu stolz, es zuzugeben. Es war eine sehr düstere Zeit.
Stimmt es, dass Sie als Kind Mädchenkleider tragen mussten, weil Ihre Mutter sich eine Tochter wünschte?
Ja, meine Mutter war ein wenig verrückt. Vor allem wollte sie eine große Künstlerin werden, was in ihrer Familie unvorstellbar war. Sie wollte eine Tragödiendarstellerin sein, Racine und Corneille spielen. Aber das ging natürlich nicht.
Sie haben einmal gesagt: „Schauspieler dürfen nicht spielen, sie müssen fühlen.“ Ich habe „Liebe“ das erste Mal im französischen Original gesehen, und obwohl ich zu wenig französisch spreche, war ich am Ende von der Geschichte total berührt. Ist das die Kunst des Schauspielers Trintignant?
Das ist Hanekes Talent. Er kann die Gemüter berühren, ganz ohne Tränen und Gefühlsduselei. Deswegen mag ich diesen Film auch so; er ist zur gleichen Zeit sehr nüchtern und ergreifend. Hätte ich den Film auf deutsch gesehen, ich hätte genauso empfunden wie Sie. Aber Sie haben recht: Wenn ich etwas hasse, dann sind es Gefühlsduselei und falsche Emotionen.
Reden wir über Ihr filmisches Werk. Welcher von über einhundert Filmen war Ihr wichtigster?
Die Frage stört mich, denn gleichzeitig würdige ich die anderen herab. Aber Rohmers „Meine Nacht bei Maud“, „Drei Farben: Rot“ von Kieslowski, „Der Konformist“ von Bertolucci und „Ein Mann und eine Frau“ von Lelouch bedeuten mir persönlich viel.
Der Film, den Sie am meisten bereuen?
„Così dolce, così perversa“, das war ein schrecklicher Film. Das war Anfang der Siebziger, als fast alle meine Filme Kassenschlager waren. Also habe ich meinen italienischen Agenten gebeten, den dümmsten Film des Jahres für mich zu finden. In Frankreich hätte ich mich das nie getraut. Ich kannte den Regisseur überhaupt nicht, der Film war sehr albern. Ich war ja bekannt für eher intellektuelle Filme, also wollte ich sehen, ob auch ein schlechter Film mit mir Erfolg haben kann. Hatte er nicht.
Sie haben sehr viele große Rollen abgelehnt, bei Spielberg, Coppola, Bertolucci. Womöglich sind Sie der Schauspieler, der mehr gute Rollen abgelehnt hat als jeder andere.
Das weiß ich nicht. Aber es stimmt, dass ich viele Filme abgelehnt habe. Alle Schauspieler lehnen Filme ab, das gehört zu ihrem Job. Ich habe auch viele Filme gedreht, die andere abgesagt haben. Zum Beispiel „Treibjagd“, ein Film, den Belmondo nicht mehr machen wollte. Ich habe auch viele Filme gedreht, die Piccoli nicht machen wollte.
Wie erinnern Sie sich an Klaus Kinski, mit dem Sie 1968 „Leichen pflastern seinen Weg“ gedreht haben? Der scheue französische Intellektuelle trifft auf das „Enfant terrible“ des deutschen Films...
Er war ein Kretin. Ich hatte nichts übrig für Kinski. Er hatte nur das eine Ziel, sich durch sein Benehmen bei allen verhasst zu machen. Nur eine Anekdote: Wir drehten in dem berühmten Wintersportort Cortina d’Ampezzo, er war der Böse, ich der Gute. An jedem Tag kochte einer von uns Pasta. Eines Tages sagte Kinski: „Morgen koche ich die Nudeln.“ Alle waren überrascht. Tatsächlich ist er am nächsten Tag mit drei Kilo Nudeln angekommen, hat sie gekocht, probiert und dann eine große Zigarre im Kochtopf zerdrückt. Er wollte gehasst werden, das war sein Ding.
Nicht Ihr Ding war Hollywood.
Hollywood interessierte mich nicht. Ich bin wenig begabt für Fremdsprachen, was sollte ich also dort?
Heute suchen viele französische Schauspieler Ruhm in Amerika.
Um Ruhm habe ich mich nie gekümmert. Ich bin immer erstaunt, wenn man mich auf der Straße erkennt. Wenn mich jemand anspricht, frage ich ihn: „Wo haben wir uns getroffen, kennen wir uns aus der Schule?“ Und jedes Mal kommt die Antwort: „Ich habe Sie im Kino gesehen.“ Berühmt sein ist mir bis heute unangenehm. Ich verstehe nicht, warum man berühmt sein will.
Sie haben viele politische Rollen gespielt, etwa einen homosexuellen Faschisten oder einen zynischen Richter. Betrachten Sie sich als politischen Schauspieler, der durch seine Kunst etwas bewegen will?
Ja, so sehe ich das. Ich freue mich auch, dass Sarkozy nicht mehr an der Macht ist. Er war ein unehrlicher Mensch, gut, dass er weg ist. Hollande sollte wenigstens ehrlich sein. Ehrlich gesagt bin ich skeptisch, ob es überhaupt noch ehrliche Politiker gibt.
Sie sagten mal, Menschen mit ewigen Gewissheiten seien Dummköpfe. Sind Sie in Wahrheit ein...
Ein Anarchiste! Ein großer, unverbesserlicher Anarchist. (Er spricht es genüsslich erst französisch, dann deutsch aus.) An die Idee eines gemeinsamen Europa habe ich schon vor der Euro-Krise nicht glauben können. Wahrscheinlich ist das ein Fehler. Der Reiz Europas ist seine Unterschiedlichkeit, nicht die Gleichmacherei. Wenn das gemeinsame Europa in Zukunft Kriege verhindern kann, okay, dann wäre das Ziel schon erreicht.
@geschwafel
Horst Delmen (Dr.Delmen)
- 20.09.2012, 05:08 Uhr
Unsinn!
Paul Poste (PauloPost)
- 19.09.2012, 14:07 Uhr
Bisher schätzte ich Filme mit J.L.T. Aber nach diesem ...
K. Peter Luecke (microplan2002)
- 19.09.2012, 11:39 Uhr
Wunderbar....
Tyler Durden Volland (tylerdurdenvolland)
- 19.09.2012, 09:22 Uhr