19.03.2007 · Ein Horrorszenario für Eltern. Das Kind bricht Freundschaften ab, lässt die Familie links liegen. Jeder Ratschlag perlt an ihm ab, nur noch eines zählt: der Computer. Fängt so eine Sucht an?
Von Til HuberRichtlinien für Lesermeinungen
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Internetsucht - Hilfe der Eltern?
Ich glaube jeder weiß, dass eine Sucht Hilfe der Mitmenschen fordert. In diesem Fall wäre meiner Meinnung nach auch die besondere Hilfe der Mutter erfordert gewesesn. Ein junger Mensch, der in der Pubertät einer Sucht verfällt, ist selbst nur schwer in der Lage seine Situation zu erkennen und ihr zu entfliehen. Wenn die Mutter ihres heute 23 jährigen Kindes sagt, sie fände es schade, dass der Junge seine Jugend durch die Sucht verpasst hat, denke ich, ist zu überlegen, ob sie nicht vielleicht verpasst hat ihm zu helfen und ihm die Chance zu geben eine normale Jugend zu führen - anstatt sich von ihm abzuwenden...
Vielleicht nochmals Glück gehabt !?
Die Mutter kritisiert, ihr inzwischen 23-jähriger Sohn habe wegen seiner Spielsucht keine 'Verabredungen mit ... Mädchen' gehabt. Vielleicht sollte die Mutter das auch positiv betrachten ?! Denn so hat der Sohn möglicherwerweise noch etwas Zeit gewonnen, bis er schließlich als Familienvater von Frau und Kind(ern) auf Dauer in die Pflicht genommen wird. Aber logo: eine solche Perspektive können sich Mütter (naturgemäß) nur schwer zu eigen machen !
In die 'reale' Welt kommen die Kinder noch früh genug !