11.10.2006 · Die Vodafone-Stiftung vergibt zehn Stipendien für begabte Abiturienten ausländischer Herkunft. Die Stipendiaten bekommen einen Studienplatz und Geld fürs Studium. FAZ.NET stellt sie in einem Spezial vor.
Von Nicolas WolzIn Deutschland verläßt jeder fünfte Schüler mit Migrationshintergrund die Schule ohne Abschluß. Nur etwas mehr als zehn Prozent machen das Abitur, und nur acht Prozent besuchen die Universität.
Die 2003 gegründete Vodafone-Stiftung möchte dazu beitragen, daß sich an diesen Zahlen etwas ändert. In diesem Herbst vergibt die Stiftung zum ersten Mal zehn Stipendien an begabte Abiturienten, deren Eltern nicht Deutsche sind.
50 000 Euro pro Person
Das Stipendium, das von nun an jedes Jahr verliehen werden soll, ermöglicht ein Studium an der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel, der Wirtschaftshochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar, der Bucerius Law School (BLS) in Hamburg oder der Kunstakademie in Düsseldorf.
Neben den Studiengebühren für drei Jahre erhalten die Stipendiaten Geld, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, sowie Unterstützung bei Praktika und Auslandsaufenthalten, insgesamt rund 50 000 Euro pro Person.