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Veröffentlicht: 19.04.2015, 12:29 Uhr

Herzblatt-Geschichten Wir müssen hier raus

Was ist denn da los: Selbst als es brennt, bleibt Schröder mit Putin in der Sauna sitzen. Helene Fischer hat die Ruhe weg, obwohl ihr Haus verflucht ist. Nur Hillary Clinton gerät in Rage, und plötzlich ist alles voller Blut.

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© dpa Verkörpert Bierruhe wie kein Zweiter: Gerhard Schröder

Das ist ja mal eine gute Nachricht, die Das neue Blatt verbreitet: Helene Fischer hat bei ihrem Konzert in München nicht geweint. In der Spalte „Promi-News“ nämlich wird daran erinnert, wie ihr ein Fan – in München! – einen Schal von Borussia Dortmund überreichte: „Es sah für viele so aus, als hätte sie sogar Tränen in den Augen. Auch wir berichteten darüber in Das neue Blatt vom 11. März 2015 (,Sie weint so viel‘). Nun erfahren wir, dass das ein falscher Eindruck war.“ Wenn wir raten dürfen, Neues Blatt, von wem du das erfahren hast: von Fischers Anwälten, richtig? „Geweint hat sie nicht“, schließt die Meldung. „Wieder einmal ließ sie sich also nicht unterkriegen.“ Während andere ja sofort losheulen würden, wenn jemand ihnen einen Dortmund-Schal aufdrängen wollte.

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Leider gibt es diese Woche auch schlechte Nachrichten über Helene, verkündet von Neue Post: „Helene & Florian – Eifersuchts-Drama im Traumhaus“, heißt die Titelstory, wobei der Hinweis „Ein alter Fluch bedroht ihr Glück“ schon andeutet, dass wir zur Erklärung weiter ausholen müssen. Und zwar bis ins 14. Jahrhundert. Seinerzeit lebte der Ritter Heinrich Tuschl, an den die Stadt Vilshofen mit einem Brunnen erinnert, welcher vor einem Haus steht, das – angeblich – Florian Silbereisen erworben hat. Einer von Neue Post verbreiteten Sage zufolge ließ der eifersüchtige Ritter einst seine Frau im Keller einmauern, um später festzustellen, dass sie verschwunden war. „Könnten Helene und Florian an so einem Ort glücklich werden?“, bangt Neue Post und sinniert: „Helene Fischer ist eine sensible Künstlerin, die Geborgenheit und keine Schauergeschichten braucht.“ Warum, Neue Post, erzählst du dann welche?

Am Anfang stand eine Schlagzeile

Übrigens ist die Story um keinen Deut glaubwürdiger als die Sagen, die Neue Post sonst so verbreitet. Zum einen ist die Mauer-Episode nur eine von mehreren, einander widersprechenden Legenden um den Ritter. Zum zweiten dürfte der vermögende Tuschl standesgemäßer auf einem Schloss gewohnt haben, ganz sicher jedenfalls nicht in besagtem Wohn- und Geschäftshaus, das laut Bild-Zeitung aus dem Jahr 1797 stammt. „Eifersuchts-Drama im Traumhaus“, Neue Post? Ritter Tuschls Anwälte werden sich demnächst bei dir melden. Die Herren dürften bewaffnet sein.

Helene Fischer © dpa Vergrößern Helene Fischer: Kann ein Schal diese Frau zu Tränen rühren?

Kommen Advokaten im Spiel, ist es mit der Liebe meist zu Ende, mitunter aber stehen sie auch an deren Anfang. OK! macht auf mit Oliver Sanne, dem letzten RTL-„Bachelor“, der sich mit seiner Freundin Vivien „nicht mehr verstecken“ mag; zuvor war ihm, der im Fernsehen als Junggeselle auftrat, vorgehalten worden, vergeben zu sein. Von OK! befragt, wie sie zusammengekommen seien, erzählt Sanne: „Wir haben uns im Januar getroffen, um gemeinsam mit einem Anwalt dagegen vorzugehen, dass wir angeblich ein Paar sind. Irgendwann hat es dann gefunkt!“ Es sei, so Sanne, „total romantisch, dass aus den Schlagzeilen der Anfang einer Liebe entstanden ist. Wir müssen uns bei der OK! bedanken, sie hat uns zusammengebracht.“ Und zwar mit Schlagzeilen wie „Der Bachelor – Alles Lüge!“. Zauberhaft, diese Romantik im Jahre 2015.

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Eine andere Fernsehshow meldet der Bild-Zeitung zufolge einen Neuzugang: In den Container bei „Promi Big Brother“ wird einer der Wildecker Herzbuben einziehen. Für weitere Promis dürfte dann kein Platz mehr sein. Einen Ortswechsel legt Bild-Briefeonkel Franz Josef Wagner auch den Herren Piëch (78) und Winterkorn (67) nahe: „Alte Männer sollten nicht kämpfen. Alte Männer sollten am Strand sitzen und ihr Leben genießen.“ Oder seltsame Briefe schreiben wie Franz Josef Wagner (71).

Blut im Hause Clinton

Bereits umgezogen ist der Schauspieler Christian Clavier, der nicht mehr in Paris, sondern in London wohnt und Bunte als Grund dafür seine Freundschaft mit Nicolas Sarkozy nennt: „Viele Medien mögen ihn nicht und mögen es auch nicht, dass man mit ihm befreundet ist. Das war für mich und meine Familie nicht angenehm. London ist wie ein Neustart für mich.“ Au revoir, Nicolas: Das klingt nach einer großen tragischen Liebesgeschichte.

Oliver Sanne © dpa Vergrößern Daumen hoch für die OK!: Bachelor Oliver Sanne zeigt sich hochzufrieden.

Wladimir Putin und Gerhard Schröder hingegen würden eher in einem Actionfilm mitspielen. Bild referiert eine Anekdote, die Putin jetzt erzählte: „Ich saß mit meinem Freund in der Sauna in meiner Residenz, plötzlich fing es an zu brennen. Ich sagte: ‚Gerhard, wir müssen hier raus.‘ Er sagte: ‚Es tut mir leid, aber vorher trinke ich mein Bier noch zu Ende.‘“ Was Schröder dann auch tat. Womit nun klar ist, woher das Wort Bierruhe kommt.

Christian Clavier © dpa Vergrößern Gefährliche Freundschaft: Seine Verbindung zu Nicolas Sarkozy treibt Christian Clavier ins Exil nach England.

Hillary Clinton scheint eine solche nicht zueigen. In Bunte erinnert sich ein Gärtner an ihre Reaktion auf Bills Affäre mit Monica Lewinsky: Sie „warf mit allem nach ihm, was ihr in die Finger kam... Sogar eine schwere Lampe flog durch den Raum. Danach war alles voller Blut.“ Nicht von ungefähr kandidiert Hillary nun fürs Präsidentenamt mit dem Satz, dass Amerika einen „Champion“ brauche. Bill wiederum hat laut Bunte gesagt, dass „der beste Politiker in unserer Familie“ Tochter Chelsea sei. Wenn Hillary davon Wind bekommt, sollte er sich vor schweren Lampen in Acht nehmen.

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