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Herzblatt-Geschichten Tiger, Hase, Wildschwein

Wie viele Frauen hat Tiger Woods glücklich gemacht? Schwer zu sagen. Doch die Herzblätter verraten uns, wer sich den Spitznamen „Karnickel“ verdient. Und was Sascha Hehn mit Wildschweinen zu tun hat.

© AP Vergrößern Sportlerpaar: Tiger Woods und Lindsey Vonn

Gerade erst gewählt, hat Oberhirte Franziskus schon ein Wunder vollbracht. Verkündet wird es auf der Titelseite der aktuellen: „Sensation in Rom! Albert & Charlene - Der Papst beendet ihre Ehe-Hölle!“ Hat der Vatikan, seit der Sache mit Heinrich VIII. lernfähig, Fürst Albert die gleiche Gunst erwiesen wie seiner Schwester Caroline, deren Vermählung mit Philippe Junot annulliert wurde? Gehen Albert und Charlene also mit dem Segen des Pontifex getrennte Wege?

Sascha Zoske Folgen:    

Mitnichten, wie wir weiter hinten in der aktuellen erfahren. Vielmehr hat Franziskus den beiden bei seiner Amtseinführung ins Gewissen geredet, nicht persönlich, aber mit einer Predigt, die sich anhörte, als sei sie nur für das angeblich gefühlsverfrostete Monegassenpaar gehalten worden: „Eheleute behüten sich gegenseitig. Das Sichkümmern, das Hüten verlangt Güte, es verlangt, mit Zärtlichkeit gelebt zu werden.“ Und das Mirakel geschah, wie die aktuelle ergriffen feststellt: „Wie lieb der Fürst auf einmal seine Frau ansah. Wie weich und hingebungsvoll sie auf einmal lächelte.“

„Der größte Puff im deutschen Fernsehen“

Alles wird also gut im Hause Grimaldi. Und noch ein weiteres Osterwunder ist zu vermelden: die Auferstehung von Kommissar Schimanski. Wie die Fachpresse übereinstimmend berichtet, wird der 74 Jahre alte Götz George wieder in seiner Lebensrolle vor die Kamera treten. Das Goldene Blatt hat erfahren, dass er die Stunts selbst übernimmt, Echo der Frau kennt schon den Arbeitstitel der neuen Krimifolge: „Loverboy“.

Zu Recherchezwecken empfehlen wir Herrn George dringend ein Gespräch mit Helmut Orosz. Der war anno 2010 Kandidat bei der auch in diesem Jahr unverständlicherweise nicht mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Sendereihe „Deutschland sucht den Superstar“. In der Bunten bestätigt der junge Mann die Worte der geschassten Bewerberin Sarah Joelle Jahnel, die - wie vergangene Woche mitgeteilt - behauptet hatte, DSDS sei „der größte Puff im deutschen Fernsehen“. Was Sarah sage, stimme „zu 100 Prozent“, urteilt Helmut: „Ich hatte auch was mit Leuten aus der Produktion, z. B. Sex mit einer Praktikantin im Fahrstuhl.“ Wir dürfen also annehmen, dass sich der Nachwuchskünstler seinen Spitznamen „Karnickel“ ehrlich verdient hat.

„Du bist kokett, Angela“

Wieso fällt uns jetzt Golf-Gigant Tiger Woods ein? Natürlich nur, weil es gilt, seine marketingtechnisch geniale Liaison mit Lindsey Vonn zu feiern. Entschieden weisen wir den Verdacht der Bunten zurück, die Skiläuferin sei masochistisch, weil sie sich nach der Trennung von ihrem „tyrannischen“ Mann Thomas wieder einen Lover genommen habe, der „das Potenzial hat, sie zu quälen“. Bestimmt war jede der mehr als 100 Bar-, Escort- und anderen Damen, mit denen sich Woods der Bunten zufolge vergnügte, sehr glücklich mit ihrem Tiger. Mindestens eine Nacht lang.

Und überhaupt gebührt der Pokal für den größten Lüstling nicht dem amerikanischen Golf-Virtuosen, sondern Frankreichs erstem Mann a. D. Nicolas Sarkozy. Erschütternd, was der frühere Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire laut aktueller über seinen Ex-Chef enthüllte: Monsieur Sarkozy startete bei einem Treffen mit Angela Merkel eine heftige Flirt-Attacke. „Du bist kokett, Angela“, turtelte der Präsident. „Meinst du, die Sache mit deinem Ausschnitt ist mir entgangen?“ Gemeint war der Besuch Merkels in der Osloer Oper 2008, bei dem die Kanzlerin ganz Europa mit ihrem imposanten Dekolleté bezaubert hatte.

„Ich bin dankbar für jede Ohrfeige“

Gut, dass Frau Merkels Professorengatte anders sozialisiert wurde als Sascha Hehn. Mit dem Neuen Blatt sprach der Traumschiff-Kapitän über die sensible Erziehung, die er genossen hat (“Ich bin dankbar für jede Ohrfeige“) und beantwortete die Frage, ob er Mordgelüste hege. Eigentlich könne er nicht so wütend werden, dass er einem Menschen nach dem Leben trachte. „Aber zur Selbstverteidigung? Ich bin Jäger, und wenn man schon mal auf Wildschweine geschossen hat, dann hat man auch kein Problem mit einem Zweibeiner.“

Genug von diesen Greueln, erbauen wir uns zum Fest an der Bunte-Frage der Woche: „Glauben Sie an ein Leben nach dem Leben?“ Aber ja, sagt die Schauspielerin Judith Richter. „Ich denke, die Seele verlässt unseren Körper, sucht sich ein neues ,Opfer’. Könnte allerdings auch sein, dass ich als Ameise auf einem Baum in Acapulco wiedergeboren werde.“

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Wir passen jetzt beim Überqueren der Straße gut auf, denn wir haben Angst, als Hase reinkarniert zu werden und irgendwann auf dem Gnadenhof zu landen, den Volkssängerin Stefanie Hertel laut Goldenem Blatt gerne mit Besuchen beglückt. Wahrscheinlich streichelt sie die wehrlosen Geschöpfe dort blutig, während sie ihnen ein paar Zeilen aus ihrem „Lied für unsere Tiere“ in die Ohren säuselt: „Sie erleiden stumm den Schmerz/Denn sie können nicht versteh’n/dass man sie nicht mehr liebt.“ Bevor wir das durchmachen müssen, möchten wir lieber als Osterbraten serviert werden. Und danach kommen wir als Tiger zurück.

Quelle: F.A.S.

 
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Veröffentlicht: 30.03.2013, 19:24 Uhr