Was auch immer man gegen Markus Lanz haben mag, mangelndes Selbstbewusstsein kann man ihm nicht vorwerfen. „Lanz vergleicht sich mit Daniel Craig!“, meldet Bild über den Mann, der „Wetten, dass. . ?“ übernimmt, und zitiert, was Lanz dem Tagesspiegel sagte: „Man dachte, alle Tricks, alle Konstellationen, alle Stunts sind durch. Aber ,007‘ mit Daniel Craig lebt und reüssiert besser denn je rund um die Kernidee herum.“ Wir allerdings würden Lanz nicht allein phonetisch eher mit George Lazenby verbinden, dem Dressman, der einst auf Ur-Bond Sean Connery folgte – und wie viele Auftritte als 007 hatte? Einen. Trotzdem wünschen wir Markus Lanzenby viel Spaß beim Reüssieren rund um die Kernidee von „Wetten, dass . . ?“.
Einen hübschen Bond hätte auch Manfred Krug abgegeben, der es aber nur zum „Tatort“-Kommissar brachte. Viele sagen, er habe nur sich selbst gespielt, aber zumindest in einem Punkt weist er das zurück: „Das Macho-Gehabe hat die TV-Produzenten viel Geld gekostet, denn nur in dieser Hinsicht musste ich mich verstellen“, so Krug zum Neuen Blatt. „Nie könnte ich ein Macho sein“, fährt er fort. „Frauen verdienen es, schon wegen ihrer physischen Schwäche und wegen ihrer Fahrkunst am Steuer, rücksichtsvoll und aufmerksam behandelt zu werden.“ Könnte es sein, dass es sich hierbei wieder um einen Macho-Spruch handelt?
Haben es ihr die Hunde berichtet?
Womit wir bei Frank Farian, 70, wären. Der Musik- und „Daddy Cool“-Produzent zeigt sich heute als Sugardaddy, der seine Gattin, 45, abserviert hat: „Sie war mir zu alt und zu zickig geworden“, erklärt er sich in der Bild-Zeitung. „Jetzt ist sie mit ihrem potthässlichen Rechtsanwalt zusammen, der sieht aus wie der Glöckner von Notre-Dame. Und ich habe meine neue Prinzessin. Nach diesem Frauentausch kann ich nur sagen: Manchmal ist die Welt eben doch gerecht.“ In Angie, 28, hat Farian noch einmal die wahre Liebe gefunden, auch wenn sie sich erst schrittweise aufbauen musste: „Ich habe mich erst in Angies Po und dann in die ganze Frau verliebt.“
Damit gelingt uns ein geschmeidiger Übergang zu Boris Beckers Exfrau Barbara, die ein Buch über Bauch-Beine-Po-Gymnastik verfasst hat und täglich anderthalb Stunden Sport macht, wie sie Frau im Spiegel berichtet. Auf die Frage, ob sie „Botox und Co.“ ausprobieren würde, sagt sie: „Sicher, unbedingt. Ich habe viele Freundinnen, bei denen es super aussieht.“ Lustig, dass sie ein paar Zeilen darunter meint: „Schönheit kommt von innen.“ Aber vielleicht ist damit ja das Botox gemeint.
Gatte Boris droht derweil laut Bunte die Zwangsversteigerung seiner Mallorca-Villa, unter anderem wegen angeblich offener Gärtnerrechnungen von rund 280.000 Dollar. Da ahnt nicht nur der Botaniker, dass es sich um einen größeren Garten handelt, nämlich um „265.000 qm Grund, 15-Meter-Pool, Amphitheater“. Das finden wir nun wirklich übertrieben, wenigstens auf das Theater hätten wir verzichtet.
Da loben wir uns die Bodenständigkeit Maria Furtwänglers, die, wie sie Frau im Spiegel offenbart, auch Hundefutter selbst kocht: „Das selbstgemachte ist viel besser als jedes Dosenfutter.“ Woher aber weiß sie das? Haben die Hunde es ihr berichtet?
Extravagant hingegen zeigt sich Halle Berry, die gegenüber Gala zugibt, noch mehr Schuhe zu haben als die 1700 Paar, die Celine Dion besitzt: „Es sind sogar so viele, dass ich sie außerhalb lagern muss.“ Leider hat sich Berry gerade den Fuß gebrochen, aber hoffentlich nicht wegen der Deichmann-Schuhe, für die sie neuerdings wirbt. Die Kollegen von in hat Berry nicht nur in deren Redaktion besucht, sie war dort auch einen Tag lang „Gast-Chefredakteurin“ – was zwei Fragen aufwirft: Sind die Angebote für sie so spärlich, dass sie nun wirklich jeden Job annehmen muss? Und muss man als Chefredakteur von in eigentlich Deutsch verstehen?
Andere Sorgen hat Berrys Kollegin Josephine Preuß, die trotz ihrer 26 Jahre gern als Teenie besetzt wird: „Ich hab’ wirklich keinen Bock mehr, immer nur den deflorierten Teenager zu spielen. Ich habe schon so viele Pubertäten durchgemacht“, klagt Preuß in Grazia. Nun will sie das Problem aktiv angehen: „Ich feiere viel, schlafe wenig.“ Bei Lindsay Lohan, 25, hat das funktioniert: Sie wurde laut Intouch soeben verwechselt mit „Blondie“ Debbie Harry, 66. Als Schauspieler versucht hat sich auch Lothar Matthäus, der nach seinem Gastauftritt bei „Alarm für Cobra 11“ aber zu Bunte sagt: „Ich bleibe lieber bei meinem Job.“ Schön, nur: Welcher war das gleich?
Unschlüssig sind wir, welche Titel-Schlagzeile um Helene Fischer und Florian Silbereisen die Woche die blödere war. Kandidat 1: Das Goldene Blatt mit „Helene & Florian – Liebes-Sensation – Hurra, es ist so weit!“. Was so weit ist? Im Juni haben sie gemeinsam Urlaub. Kandidat 2: Echo der Frau mit „Helene & Florian – Liebes-Schwur auf dem Traumschiff?“, einer Frage, die das Blatt selbst mit einem klaren Nein beantwortet. Bei Helenes „Traumschiff“-Dreh ist Flori nämlich gar nicht an Bord gewesen.
Wers braucht
Georg Haslwimmer (GuntherG)
- 19.03.2012, 08:22 Uhr
Georg Lanz-by
Ronny Schaffer (RonSchaffer)
- 19.03.2012, 07:47 Uhr
George Lanzenby
Marvin Parsons (mapar)
- 18.03.2012, 22:44 Uhr
Ohgott, ohgott ...
Dounia Moon (douniamoon)
- 18.03.2012, 20:20 Uhr