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Herzblatt-Geschichten Ein schönes Früchtchen

Es gibt Schlimmeres als Oben-ohne-Fotos: Es-Mädel Peaches Geldof lässt ihr Baby fallen, Moderatorin Susann Atwell ist pleite und Talk-Rentnerin Sabine Christiansen hat die eigene Sendung anscheinend nie gesehen.

© dapd Vergrößern Oben mit: Kate beim Besuch auf den Salomonen

Die Herzogin von Cambridge sollte sich nicht grämen. Klar ist es unschön, dass Oben-ohne-Fotos von ihr aufgetaucht sind, aber, soweit wir das aus der Entfernung beurteilen können: Imageschädigend sind die Bilder für sie nicht. Anders bei anderen Celebrities, die manchmal ebenfalls vergessen, dass sie permanent von Paparazzi verfolgt werden. Etwa Peaches Geldof, Musikertochter und „It-Girl“ - ein Mädchen also, das „es“ hat, was auch immer „es“ genau ist.

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Peaches Geldof also ist fotografiert worden, als sie durch London spazierte, eine Hand am Kinderwagen ihres Söhnchens Astala, fünf Monate, die andere am Handy. Eine Fotoserie, veröffentlicht in Intouch, zeigt dann Folgendes: Wegen einer Unebenheit im Bürgersteig kippt der Kinderwagen um, das Baby purzelt zu Boden. Und die Mama? Klemmt sich das Telefon zwischen Ohr und Schulter, quasselt weiter - und hebt dann den Kleinen auf. Nach dem Motto: Das Kind ist eh schon unten, soll auch noch das Handy kaputtgehen? Vielleicht war das Gespräch, das sie partout nicht unterbrechen wollte, auch einfach total wichtig: „Uppsala, Astala ist runtergefallen. Was soll ich denn jetzt tun? Wie, aufheben? Gut, ich probier’s.“ Zum Glück ist dem Kleinen nichts passiert. Dennoch sollte sich Frau Geldof, wenn ihr das Dasein als Es-Mädel eines Tages zu öde wird, nicht beim Kinderhilfswerk bewerben.

Leute-News: Peaches Geldof Sie hat das „Es“: Musikertochter Peaches Geldof. © AP Bilderstrecke 

Laut Intouch hat sich Peaches hinterher auf Twitter beklagt: „Der Bürgermeister sollte dringend was gegen die Schlaglöcher tun!“ Die sind nämlich fast so schlimm wie Funklöcher. Ein schönes Früchtchen! Probleme mit Obst hat auch Designer Harald Glööckler: „Äpfel? Da kann ich einfach nicht reinbeißen! Dieses Geräusch macht mich wahnsinnig!“, ekelt er sich in Closer. Die Alternative wäre, den Apfel zu lutschen; das ist geräuschlos, dauert allerdings recht lange. Auf jeden Fall vorher schälen!

Mario Adorf am Strand mit Richard David Precht

So richtig irre Typen sind auch die „Polizeiruf“-Kommissare Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler, die wir irrtümlich für Schnarchnasen hielten. Privat aber sind sie ganz anders als im Fernsehen, lesen wir in Bild: Schwarz etwa nennt Winkler immer „Mausi“. Außerdem, so Winkler, hat Schwarz ihm seine Frau ausgesucht: „Ich kann mich ja nie entscheiden. Nicht im Restaurant und nicht bei Frauen. Da hat Jaecki gesagt: ,Nimm die, die ist gut für dich!’“ Den Ring hat Jaecki gleich mit beschafft, in einer Pfandleihe: „Ein wunderschönes Stück. Und preiswert.“ Außerdem offenbart Schwarz: „Weil wir beim Essen immer kleckern, gibt’s bei den Dreharbeiten extra Lätzchen für uns.“ Ein rotes für Jaecki, ein blaues für Wolfgang. Süß! Wir nehmen mal stark an, dass der Jaecki den Wolfgang dann immer füttert. Doch wer füttert Jaecki?

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“Jaaa!!! Angela Wiedl (45) - Es ist ein Wunder! Das nächste Baby ist schon unterwegs“, titelt Frau aktuell, und wir sind echt drauf reingefallen: Wenn man 45 ist wie die Sängerin, die im Juni eine Tochter bekam, dann hat man es eben eilig. „Das nächste Baby“ aber bekommt nicht Angela - sondern die erwachsene Tochter ihres Gatten Uwe. Wir denken uns jetzt auch mal so eine Herzblatt-Schlagzeile aus: „Mario Adorf am Strand mit Richard David Precht.“ Daran stimmt alles, denn wie Frau im Spiegel dokumentiert, liest Adorf am Strand ein Precht-Buch. Scheint aber nicht so toll zu sein, auf dem Foto hat er die Augen geschlossen.

„Ein tschauderhafter Film“

Endlich enthüllt ist der Name, den Til Schweiger im „Tatort“ tragen wird. Inspirieren ließ er sich anscheinend von seiner Kollegin Nora Tschirner: Nick Tschauder heißt sein Kommissar. Nun weiß man, dass Schweiger auf die Meinungen der Kritiker nichts gibt; neu aber ist, dass er ihnen eine tolle Vorlage liefert für tschöne Tschlagzeilen wie: „Ein tschauderhafter Film“ oder „Tschau, Til!“

Entwaffnend ehrlich antwortet bei der Eröffnung eines Juwelierladens die Moderatorin Susann Atwell auf die Bunte-Frage, ob sie sich selbst Schmuck kaufe: „Ich bin pleite. Das wissen alle!“ Ein paar Seiten später begegnet uns Atwell schon wieder. Als eine von mehreren Prominenten teilt sie mit, was sie am Herbst mag: „Ich freue mich auf all die Kleider in Bordeaux und Orange und die schönen Mäntel, die man wieder anziehen kann. Und auf meinen neuen Isabel-Marant-Pullover, den ich noch nicht getragen habe.“ Moment, wir denken, sie ist pleite? Wenn das mal nicht ihre Gläubiger lesen. Auch recht offen äußert sich gegenüber In Sylvie van der Vaart: „Ich muss nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen, und ich bin nicht so karrieregeil, wie viele Menschen denken“, sagt sie. „Nicht unbedingt“, „nicht so“, darf man das so verstehen, dass sie leicht egozentrisch und karrieregeil schon ist?.

Nicht mehr oft im Mittelpunkt, doch noch immer vielbeschäftigt ist die Talk-Rentnerin Sabine Christiansen. Sie lässt Bunte wissen: „Ich hatte noch keine Minute meines Lebens Langeweile. Ich weiß gar nicht, wie sich das anfühlt.“ Da, liebe Frau Christiansen, hätten wir Ihnen weiterhelfen können: Sie hätten sich nur mal Ihre eigene Sendung ansehen müssen.

Quelle: F.A.S.

 
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Veröffentlicht: 15.09.2012, 19:23 Uhr