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Veröffentlicht: 07.09.2013, 14:27 Uhr

Herzblatt-Geschichten Ein Quickie am Flughafen

Was die Promis nervt? Naomi Watts hat definitiv genug von ihrem Cocktailspieß. Kirk Douglas dürfte das Klingeln seines Telefons wahnsinnig machen. Und Sylvie van der Vaart hat wieder mit Gerüchten zu kämpfen.

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© dpa Im Mai waren Guillaume und Sylvie noch happy - jetzt verrät er ihre Geheimnise. Und auch ihre Ex-Beste Freundin und die Servicemitarbeiter vom Flughafen kommen aus dem Plaudern nicht raus. Arme Sylvie!

Bei der Auswahl seiner Freunde oder Mitarbeiter sollte man schon deshalb Wert auf höchste Integrität legen, weil sie eines Tages Ex-Freunde oder Ex-Mitarbeiter sein könnten - und dann kann sich ein Fehlgriff böse rächen. Nein, es soll hier nicht wieder um die van der Vaarts gehen, jedenfalls noch nicht, sondern um den Schlagersänger Michael Wendler, genannt „Der Wendler“. Dessen ehemaliger Manager hat ihn nun in Bild beschuldigt, ein Fremd- und Puffgänger zu sein, der seine Angestellten in besagte Etablissements gern mal einlädt.

Jörg Thomann Folgen:

Als Verteidiger meldet sich Wendlers aktueller Manager zu Wort: „Ich arbeite seit vier Jahren mit Michael zusammen, mich hat er noch nie ins Bordell eingeladen.“ Laut Bild lacht er bei dieser Aussage, aus der man freilich ebenso gut eine gewisse Verbitterung heraushören könnte. Tags darauf bezieht auch Wendlers Ehefrau Claudia Stellung: „Er muss bei mir auf nichts verzichten und hat es gar nicht nötig, ins Bordell zu gehen.“ Schön, dass wir das jetzt wissen. Neben der Frau vom Wendler begegnen wir die Woche auch der Frau vom Wepper.

Komplizierte Beziehungskisten

In Neue Post teilt uns Fritzens Gattin mit, sie werde ein Buch schreiben über ihr Leben und das ihrer adligen Familie: „Das Buch geht um meine Familie und mich. Und da hat Herr Wepper keinen großen Anteil dran. Es geht um mich und nicht um die Ehe mit Herrn Wepper! Er wird nicht viel vorkommen...“ Da dürfte der „Herr Wepper“, mit dem Frau Wepper wohlgemerkt noch verheiratet ist und zusammenlebt, womöglich ganz dankbar für sein.

Eine vergleichsweise subtile Art, ihrem Ex eins mitzugeben, demonstriert Veronica Ferres. Sie spielt mit in einem Film von David Dietl, mit dessen Vater sie einst zusammen war, und spricht in Bunte von Helmut als einem Mann, „der ein einzigartiger Künstler und ein großartiger Regisseur war“. War! Dabei ist der gute Helmut Dietl noch quicklebendig und dreht auch weiterhin Filme. Noch nicht ganz weg über einen Verflossenen scheint auch Playmate Nina Kristin, die Bunte erklärt, wieso sie bei der Trash-Show „Reality Queens auf Safari“ mitmachte: „Ich habe vor ein paar Monaten zu meinem Ex gesagt: Ich fliege nach Indien und lasse mich dort von einem Guru auspeitschen - nur um dich zu vergessen. Ich wollte weg. Da kam das Angebot.“ Nachdem wir in jene Sendung mal reingezappt haben, können wir sagen: Wir an ihrer Stelle hätten eindeutig den peitschenden Guru vorgezogen.

Zwölf  "Reality Queens auf Safari" in Tansania Die „Reality Queens“. Eine davon, Nina Kristin, wollte lieber nach Indien. Wer das ist? Keine Ahnung © obs Bilderstrecke 

Eine längere Leidenszeit hat auch Naomi Watts hinter sich, die für einen Kinofilm Prinzessin Diana gespielt hat: „Ich hatte wochenlang einen Cocktailspieß im Mund, um den Klang ihrer Stimme und die Art, wie sie ihr Gesicht bewegte, zu trainieren“, erzählt sie Bunte. Kam daher also Dianas oft so gequälter Gesichtsausdruck, piekte sie der Cocktailspieß? Wir haben uns auch gleich gefragt, ob der Darsteller von Prinz Charles, um dessen stets so steife Körperhaltung zu trainieren, wohl einen Stock im, äh, vielleicht weiß das ja jemand.

„Frappierend“ an Diana erinnert fühlte sich In bei Sylvie van der Vaarts tränenfeuchtem RTL-Interview. Griff auch sie zum Cocktailspieß? Wenn es denn stimmt, was Sylvies Ex-Lover Guillaume ausquatschte, dass sie Zeitschriftencover mit ihrem Bildnis sammele, dann brauchte sie immens viel Stauraum: Allein diese Woche ziert sie die Titelseiten von In, OK, Gala, Intouch und Closer, jeweils mit nicht sehr schmeichelhaften Schlagzeilen. Am lautesten dröhnt diesmal OK: „Sylvie van der Vaart - Süchtig nach Sex? Ihre Masche - Ihre Männer - Ihr ,Quickie‘ in L.A. - Wie sie einen Fremden in 3 Minuten um den Finger wickelt - Das müssen Sie sehen!“ Was wir sehen „müssen“, ist eine Fotostrecke mit Sylvie, die am Flughafen mit einem „Quick check-in“-Mitarbeiter plaudert. Angesichts dieser wagemutigen Umwidmung des Begriffs „Quickie“ würde OK wohl den Überseeflug, zu dem sie - oh, là, là! - „eincheckte“, als „Sylvies lange, heiße Nacht“ etikettieren.

Pikant ist anders

Auch nicht schlecht Die Aktuelle mit ihrer Titel-Schlagzeile „Al Bano - Erwischt! Die pikanten Urlaubs-Bilder“. Das Foto daneben zeigt den ziemlich beleibten Sänger mit Tauchermaske und Flossen, und die Bilder im Heftinneren - nichts anderes. Unter „pikant“ stellen wir uns dann doch etwas anderes vor als einen korpulenten Siebziger mit Sportausrüstung.

Immerhin recht scharf ist das Paparazzo-Bild von Jon Voight, das In zeigt: „Schauspieler Jon (74) spaziert gemütlich mit einem Zettel in der Brusttasche durch Santa Monica. Eigentlich nichts Besonderes, würde der Zettel nicht ausgerechnet die Telefonnummern von Kirk Douglas (96) und Adam Sandler (46) preisgeben.“ Fies, wie sie ist, zeigt In den Zettel im vergrößerten Bildausschnitt und beschert dem armen Kirk Douglas womöglich etliche nächtliche Anrufe deutscher Klatschblattleser. Wir selbst werden eher selten von Paparazzi fotografiert, schieben den Zettel in unserer Brusttasche aber dennoch etwas tiefer hinein. Die Nummern von Barack Obama, Papst Franziskus und Scarlett Johansson behalten wir nämlich lieber für uns.

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Quelle: F.A.S.

 

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