23.12.2012 · Carmen Nebel wartet noch immer auf eine Jeans aus dem Westen, Brooke Mueller ist vielleicht süchtig nach Entzügen und Prinz Daniel ziemlich verliebt in seine Victoria. Und Kristina Schröder hat wohl zu viel getwittert.
Von Jörg ThomannRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Die "intellektuellen" Weihnachtsengel...
Bevor sie Ministerin wurde, hatte ich einmal die Gelegenheit, mich mit
Kristina (damals noch Köhler) Schröder zu unterhalten.
Sie wirkte frisch, engagiert und seeehr jung (mehrfach sagte sie
"Ja, das meint meine Mutter auch" ) und sehr sympathisch.
Warum sie jetzt meint, zu fast allem etwas Kompetentes sagen zu
können/müssen, ist schwer verständlich.
Wenn wir Frauen ein Problem damit haben, dass von Gott Vater die Rede
ist, und Kinder (wenn sie denn noch beten) Lieber Gott sagen, dann kann
ich das nicht nachvollziehen.
Und" das höhere Wesen" ist schlicht eine Form von
Atheismus in gefälliger Verkleidung.
Unserer Familienministerin ...
... sollte sich vielleicht auch noch die Zeit nehmen (da sie
offensichtlich nichts Besseres zu tun hat), sich noch ein wenig bei
Heinrich Böll zu belesen: Doktor Murkes gesammeltes Schweigen!
In diesem Sinne:
„... bleibt noch ein Vokativ, die Stelle, wo Sie: 'o Gott' sagen.
Ich erlaube mir, Ihnen vorzuschlagen, daß wir es beim Vokativ
belassen, und Sie sprechen ‚O du höheres Wesen, das wir verehren!‘“
Ich bin begeistert von Prinz Daniels poetischer Liebeserklaerung.
Herrlich.
Gut gemacht.
Sicherlich eine alte Tradition.
In weniger adligen Gefilden, erinnere ich mich als Studenten manchmal
die Lyrik aus Opern benutzten um weibliche Wesen mit goettlichen Versen
zu betoeren.
"Du bist meine Sonne, bist meines Lebens suesse Wonne. Ohne
dich bluehen die Blumen nicht mehr......etc etc" schrieb so
mancher. Soll gut gewirkt haben, hoert man.
. Natuerlich war das darauf basiert dass nicht jeder sowas erkannte.
Wehe wenn sie die Lyrik kannte. Da taugten selbst die unterweurfigsten
Erklaerungen nichts. L'amour war dann kaputt, und der liebevolle Lyriker
zu tiefst beschaemt.
Oh, well, die Liebe geht seine eigene -- oft unfassbare -- Wege.
Frohe Weihnachten
Die Welt des Boulevards
Jörg Thomann Jahrgang 1971, Redakteur im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Jüngste Beiträge