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Veröffentlicht: 09.09.2012, 11:08 Uhr

Herzblatt-Geschichten Am Pool mit 1000 Damen

Immer nur das eine: Bei seiner Poolparty hätte Hellmuth Karasek lieber 1000 hübsche Damen mit dabei als Prinz Harry. Seal findet, Heidi sollte warten und Bernd Eichinger ging lieber ins Bordell als zur Kirche.

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© dapd 1000 Damen am Pool, etwas anderes kommt für Hellmuth Karasek nicht in Frage

Pech gehabt, Eduard Prinz von Anhalt, stets auskunftsfreudiger Vetter von Prinz Charles. Da erzählen Sie dem Neuen Blatt, dass das britische Königshaus den Hobby-Stripper Harry „natürlich nicht mehr mit den Mitteln des Mittelalters“ bestrafen, ihn also etwa nicht monatelang in den Tower sperren werde. Und prompt erfahren wir, dass sich das Königshaus etwas noch Finsteres hat einfallen lassen: Es schickt Harry monatelang nach Afghanistan. Ein Land, in dem Strip-Billard nicht eben Nationalsport ist, da dürfte er völlig aus der Übung kommen. Angeblch fährt er freiwillig. Wie auch immer: Schön warm anziehen, Harry!

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Doch das einfache Volk liebt ihn trotz allem. Die Bunte-Frage, ob sie Harry zur Pool-Party einladen würden, beantworten fast alle Prominenten mit ja. Nur Hellmuth Karasek erklärt: „Ich wüsste tausend hübschere Damen, die ich lieber zu mir einladen würde als den gut gebauten Prinzen mit dem dünnen Bauch.“ Eine ganz andere Frage ist, ob die tausend Damen die Einladung zur Pool-Party auch annehmen würden vom gut gelaunten Kritiker mit dem dicken Bauch.

„Mit der Hilfskraft ins Bett“

An den Pool ihres Ferienhauses auf Sardinien eingeladen hat Heidi Klum ihren Leibwächter, und womöglich nicht nur dorthin. Bunte präsentiert „exklusive Fotos“ und munkelt ungewohnt subtil, ob hier „dem Begriff Leibwächter ganz neue Interpretationsmöglichkeiten“ verliehen würden. Auch In druckt Exklusivfotos, welche noch einen Tick exklusiver scheinen als die von Bunte, zeigt sich Heidi hier doch „lässig oben ohne“.

Noch-Gatte Seal hat die Sache etwas dünkelhaft kommentiert, indem er Heidi vorwarf, nicht bis zur Scheidung gewartet zu haben, „bevor sie mit einer Hilfskraft ins Bett springt“. Als machte es einen Unterschied, ob die starken Arme an einer Hilfs- oder einer Fachkraft baumeln. Ungelernt oder promoviert, jeder Liebende sollte die Worte der Mezzosopranistin Elina Garanca bedenken: „Ich glaube, die Liebe, die jahrelang hält, ist gar nicht dieses verrückte animalische Aufeinanderspringen, sondern vorsichtiges Annähern und respektvolles Kennenlernen“, sagt sie Frau im Spiegel. Mag sein, doch gibt es denn gar keine Zwischenstufen? Was ist falsch an animalischem Annähern, an respektvollem Aufeinanderspringen?

Heidi Klum und Seal Kurz vor der Scheidung „mit der Hilfskraft im Bett“: Seal ist empört über das Verhalten von Noch-Ehefrau Heidi © dpa Bilderstrecke 

Gar nicht vorsichtig, sondern entschieden angepackt hat Produzent Bernd Eichinger die Sache, wie seine Witwe Katja der Bild-Zeitung erzählt: „Bernd war zarte dreizehn Jahre alt, als er sich entschloss, eines Sonntags den Gottesdienst zu schwänzen. Und sich auf den Weg zu einem Puff in Deggendorf zu machen. Sein erklärtes Ziel: die Entledigung der Jungfräulichkeit.“ Er scheint es erreicht zu haben, der Deggendorfer Ausflug sei „ein wirklich gutes Erlebnis“ gewesen. Außerdem verrät Katja, dass ihr Bernd an höhere, genauer an tiefere Mächte glaubte - nämlich an „diese zotteligen Gullygeister, die unter der Stadt leben“. Ob diese ihm auch die Inspiration zu seinem Film über Hitler im Führerbunker lieferten?

Wir bleiben bei der Politik. Als profunde Amerikakennerin präsentiert sich Bunte-Chefin Patricia Riekel: „Die US-Präsidentschaftswahl im November wird von den Ehefrauen der Kandidaten entschieden, von Michelle Obama und Ann Romney, da sind sich Experten einig.“ Deshalb werden Mitt und Barack bis zur Wahl auch nicht mehr öffentlich auftreten. Doch dass bei Prognosen Vorsicht geboten ist, wissen wir Leser des Goldenen Blatts, welches titelt: „William & Kate - Hurra, ein Junge!“ Es ist nämlich erst einen Monat her, da verkündete das gleiche Heft: „William & Kate - Hurra, Zwillinge!“ Setzt der Trend sich so fort, dann wird es in vier Wochen heißen: „William & Kate - Hurra, überhaupt nicht schwanger!“

Pause für die Frösche

Überhaupt nicht mehr blond sind Pop-Sternschnuppe Sarah Connor, ihre Schweser und ihre Mutter, sondern jetzt allesamt brünett. „Dunkle Haare sind weniger männerorientiert“, fachsimpelt die von In zu Rate gezogene Psychologin Elke Eyckmanns: „Die Haare sollen nicht vom Ausdruck des Gesichts ablenken. Bei Blond hingegen ist das der Fall.“ Das kennen wir, wir waren auch mal blond, bis uns die Haare ausfielen; jetzt lenkt endlich nichts mehr vom Ausdruck unseres Gesichts ab. Höchstens unser Gewicht, aber da können wir dem Beispiel Julia Roberts’ folgen, die mit 44 noch prächtig ausschaut, wie Frau im Spiegel demonstriert: „Ihr Geheimnis: Der quirlige Nachwuchs und Wassersport auf Hawaii halten die Schauspielerin in Form.“ Danke für den Tipp, quirligen Nachwuchs haben wir selber, nur den Wassersport auf Hawaii hatten wir vergessen.

Schon mit dem heimischen Gartenteich zufrieden ist Ross Antony. In der In-Serie „Auszeit“ („Auch Promis brauchen mal eine Pause“) kommt diesmal die Heulboje aus „Popstars“ zu Wort und berichtet: „Hier kann ich mich erholen und Kraft tanken. Und Stunden damit verbringen, den Fischen und Fröschen lustige Geschichten zu erzählen.“ Schön für Antony, weniger schön für die Fische und Frösche: Wir sind sicher, die brauchen auch mal ganz dringend eine Pause.

Quelle: F.A.S.

 

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