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„Forbes“-Rangliste Kurt Cobain ist „toter Spitzenverdiener“

26.10.2006 ·  Das Magazin „Forbes“ hat ausgerechnet Kurt Cobain als den verstorbenen Prominenten ermittelt, der im vergangenen Jahr am meisten verdient hat. Der Nirvana-Sänger hatte immer ein gespanntes Verhältnis zum kommerziellen Erfolg seiner Musik.

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Den verstorbenen Prominenten wird ihr Platz im „Forbes“-Ranking nichts mehr nützen, ihre Erben werden sich jedoch über die posthume „Ehrung“ freuen. Zwölf Jahre nach seinem Selbstmord hat der Sänger Cobain nun den King des Rock 'n' Roll, Elvis Presley, vom Spitzenplatz der Liste der „toten Spitzenverdiener“ verdrängt. Nach den Berechnungen des amerikanischen Magazins „Forbes“ vom Mittwoch brachte der Nirvana-Sänger zwischen Oktober 2005 und Oktober 2006 durch Einkünfte aus Werbung, Plattenverkäufen und Lizenzen 50 Millionen Dollar in die Kasse seiner Erben. Die Witwe von Cobain, Courtney Love, hatte im Frühjahr 25 Prozent ihrer Anteile an dem Nirvana-Songkatalog verkauft. Dies katapultierte den Grunge-Rocker auf den ersten Platz.

Elvis landete mit 42 Millionen Dollar auf dem zweiten Rang. Im letzten Jahr hatte er rund drei Millionen mehr verdient. Fünf Mal hintereinander hatte der 1977 gestorbene Sänger den Spitzenplatz unter den toten Prominenten mit den posthum höchsten Einnahmen eingenommen.

„Peanuts“- Erfinder und Zeichner auf Rang drei

Seit 2001 gibt „Forbes“ die „Dead Celebrity“-Auflistung heraus. Rang drei ging an Charles Schulz, den Erfinder und Zeichner der „Peanuts“. Der Ertrag seiner Arbeit beläuft sich auf 35 Millionen Dollar. Ihm folgt der 1980 gestorbene frühere Beatle John Lennon, dessen Erben sich über Einnahmen in Höhe von 24 Millionen Dollar freuen können.

Unter den 13 toten Prominenten auf der Liste, die zusammen 247 Millionen Dollar erwirtschafteten, befinden sich auch der Physiker Albert Einstein, Künstler Andy Warhol, Kinderbuchautor Dr. Seuss, Sänger Ray Charles, Hollywoodstar Marilyn Monroe, Country-Legende Johnny Cash, „Herr der Ringe“-Autor J.R.R. Tolkien, der ehemalige Beatle George Harrison und Reggae-Größe Bob Marley.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa und AP
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