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Studie zu Ärger im Internet : Im Netz gemobbt

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In den meisten Cybermobbing-Fällen waren die Schüler Ziel von Beleidigungen und Beschimpfungen. Bild: dpa

Fast jeder siebte Schüler ist von Mobbing-Attacken im Internet betroffen. Besonders Mädchen macht das schwer zu schaffen. Dabei verlegt sich der Cyber-Terror aus den soziale Netzwerken in andere Dienste.

          Knapp 13 Prozent der Schüler in Deutschland sind schon einmal im Internet gemobbt worden. Dies hat eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing ergeben. Der Verein hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom 1600 Schüler befragt. Unter Cybermobbing verstehen die Autoren der Studie das „absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mit Hilfe von Internet- und Mobiltelefondiensten über einen längeren Zeitraum hinweg“. Von den Schülern, die angaben, schon einmal im Internet angegriffen worden zu sein, litten besonders Mädchen unter der Verbreitung von Lügen und Gerüchten (58 Prozent), während Jungen davon weniger betroffen waren (32 Prozent).

          Am häufigsten waren die Schüler Ziel von Beleidigungen und Beschimpfungen, hierbei wiederum Mädchen (77 Prozent) öfter als Jungen (60 Prozent). Im Vergleich zu einer vorherigen Untersuchung des Vereins aus dem Jahr 2013 ergab die Studie außerdem, dass soziale Netzwerke wie Facebook für die Schüler an Bedeutung verloren haben, während mobiles Internet und Kommunikationsdienste wie Whatsapp wichtiger geworden sind. Diese Beobachtung bestätigt eine repräsentative Umfrage, die der Branchenverband Bitkom ebenfalls am Dienstag veröffentlicht hat. Demnach nutzen 95 Prozent der Vierzehn- bis Fünfzehnjährigen Whatsapp, aber nur 36 Prozent Facebook. In der Altersgruppe der Sechzehn- bis Achtzehnjährigen nutzen 65 Prozent Facebook.

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