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Familienfoto im Internet Randi Zuckerberg beklagt Facebook-Leck

 ·  Datenschutz-Debatte im Hause Zuckerberg: Randi, die ältere Schwester des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg, klagt darüber, dass ein Familienfoto den Weg in die Öffentlichkeit fand - über Facebook.

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© dpa Vergrößern Randi Zuckerberg

Wer schon immer wissen wollte, was es bei der Familie des Facebook-Chefs Mark Zuckerberg an Weihnachten zu essen gibt, konnte über die Feiertage einen Blick in die Festtagsküche des Gründers des größten sozialen Netzwerks der Welt werfen. Zuckerbergs ältere Schwester Randi hatte auf ihrer Facebook-Seite ein Foto ins Netz gestellt, auf dem vier Menschen mit aufgerissenen Mündern auf ihre internetfähigen Mobiltelefone schauen, während sie eine neue Facebook-Funktion zum ersten Mal ausprobieren. Mark Zuckerberg selbst steht teilnahmslos in der Ecke, und die vorbereiteten Frühlingszwiebeln warten unverarbeitet auf der Arbeitsfläche.

Offensichtlich hatte Randi Zuckerberg aber nicht damit gerechnet, dass dieses Bild im Internet Kreise ziehen könnte. Anscheinend kam sie mit den von vielen Datenschützern als kompliziert angesehenen Privatsphäre-Einstellungen im Netzwerk des Bruders nicht zurecht, mit denen man den Kreis der potentiellen Empfänger auf enge Freunde und Familienmitglieder beschränkt. Entsprechend ungehalten reagierte sie, als die amerikanische Marketing-Managerin Callie Schweitzer das Foto über Twitter an ihre mehr als 40.000 Kontakte verschickte.

Zuckerberg und Schweitzer lieferten sich dann per Twitter einen kurzen, aber unweihnachtlichen Schlagabtausch über Privatsphäre und Etikette in Zeiten des Internets. Schweitzer entschuldigte sich zwar sofort dafür, dass sie das Foto geteilt hatte. Doch Zuckerberg ließ es sich nicht nehmen, ihr noch einmal deutlich zu sagen, wie sie sich die „digitale Etikette“ der Gegenwart vorstellt: „Frage immer nach Erlaubnis, bevor du ein Foto eines Freundes öffentlich ins Netz stellst. Es geht nicht um Privatsphäre-Einstellungen, sondern um Anstand.“

Von der Transparenz, die ihr Bruder nicht müde wird hervorzuheben, wenn ihn jemand auf den Nutzen seines Netzwerks anspricht, war dagegen nicht die Rede.

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