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Ex-Freund soll zahlen : Millionen-Schadenersatz für Bobbi Kristina Browns Erben

  • Aktualisiert am

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Nick Gordon und Bobbi Kristina Brown am 16. August 2012 Bild: dpa

Wer strafrechtlich schuld am Tod von Whitney Houstons einziger Tochter hat, ist immer noch ungeklärt. Doch nun hat ein Richter Bobbi Kristinas früheren Freund zu einer hohen Schmerzensgeldzahlung verurteilt.

          Mehr als ein Jahr nach dem Tod von Whitney Houstons einziger Tochter mit Bobby Brown ist der Freund der Verstorbenen zu Schadenersatz in Höhe von 36 Millionen Dollar (knapp 34 Millionen Euro) verurteilt worden. Ein Richter in Atlanta (Georgia) veranlasste, dass Nick Gordon diese Summe an den Nachlassverwalter von Bobbi Kristina Brown zahlen muss.

          Bereits im September hatte das Gericht Gordon in einem Zivilverfahren für Browns Tod verantwortlich gemacht. Danach sollte festgestellt werden, wie viel Schmerzensgeld und Schadenersatz Bobbi Kristinas Angehörigen zusteht. Im Einzelnen sprach der Richter den Angehörigen rund 17 Millionen Dollar Schmerzensgeld zu und etwa 15 Millionen Dollar für entgangene Einkünfte aus einer Karriere, die Bobbi Kristina Brown gerade beginnen wollte.

          Im Januar 2015 war die 22-Jährige Bobbi Kristina leblos in einer Badewanne mit dem Gesicht nach unten gefunden worden. Nach einem halben Jahr im Koma starb sie. Dem Autopsiebericht zufolge wurden in ihrem Körper Marihuana, Alkohol, eine kokainähnliche Substanz, Beruhigungsmittel sowie Morphium festgestellt. Bis heute ist nicht geklärt, ob ihr Tod ein Unfall war oder sie sich das Leben nahm.

          Browns Familie beschuldigt Gordon, ihren Tod durch eine giftige Substanz herbeigeführt zu haben. Bobby Brown, Bobbi Kristinas Vater, veröffentlichte am Donnerstag auf seinem Instagram-Account ein Statement, in dem er erklärte, „erfreut über das Ergebnis der heutigen Gerichtsverhandlung“ zu sein. Er forderte den Staatsanwalt auf, nun auch die strafrechtlichen Ermittlungen voranzutreiben.

          Quelle: dpa

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