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„Erotische Materialien“ Jackson-Prozeß wird schlüpfrig

25.01.2005 ·  Bücher, Zeitschriften und Videos belegen nach Ansicht der Staatsanwaltschaft, daß Michael Jackson sexuelle Interessen hatte, als er einen Jungen berührte. Am Freitag hat die Verteidigung das Wort.

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Im Verfahren wegen angeblichen Kindesmißbrauchs gegen den Pop-Star Michael Jackson will die Staatsanwaltschaft „erotische Materialen“ vorlegen, die 2003 auf seiner Ranch beschlagnahmt wurden.

Die Bücher, Zeitschriften und Videos würden belegen, daß Jackson sexuelle Interessen hatte, als er einen Jungen berührte, hieß es in am Montag veröffentlichten Gerichtsunterlagen. Zudem sollten drei Bücher und zwei Fotografien vorgelegt werden, die von der Polizei im August 1993 beschlagnahmt worden seien. Eine genauere Beschreibung der Materialen wurde von Richter Rodney Melville zensiert. Es wird erwartet, daß die Verteidigung bei einer Sitzung am Freitag Einspruch erheben wird.

Jackson werden in zehn Anklagepunkten unzüchtige Handlungen an einem Jungen, Kindesentführung, Erpressung und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft. Der 46jährige hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Auswahl der Geschworenen für das Hauptverfahren soll am Montag beginnen. Das Verfahren selbst kann bis zu einem halben Jahr dauern.

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